Mit 1.500 Drohnen: Spieleentwickler zeichnet einen riesigen QR-Code in den Himmel

Sieht so die Zukunft aus? In der chinesischen Metropole Shanghai haben 1.500 Drohnen einen riesigen QR-Code in den Nachthimmel gezeichnet – als Werbekampagne für ein Handyspiel.


Bild: QRTiger (Screenshot)

Groß angelegte Drohnen-Shows werden immer beliebter. In einigen Städten werden sie beispielsweise als Feuerwerk-Ersatz an Silvester genutzt. Doch die kürzlich in Shanghai veranstaltete Show hatte vor allem eines im Sinn: Werbung.

Jubiläum eines Handyspiels

Das japanische Spielestudio Crygames hatte die Drohnen-Experten von High Great beauftragt, um das Jubiläum seines Handyspiels „Princess Connect! Re: Dive“ zu feiern. Ein synchronisierter Schwarm, bestehend aus insgesamt 1.500 Drohnen, absolvierte zunächst eine beeindruckende Choreografie, ehe ein riesiger QR-Code am Nachthimmel erstrahlte. Passanten konnten den Code mit ihren Smartphones scannen und gelangten somit auf die Webseite des Handyspiels.



Alles begann mit der Darstellung einiger Charaktere aus dem Videospiel. Die Show war so beeindruckend, dass sie in kürzester Zeit die Aufmerksamkeit unzähliger Passanten auf sich zog. Viele von ihnen zückten ihre Smartphones, um den Moment für die Ewigkeit festzuhalten. Damit ging das Konzept der Show voll auf. Als die Drohnen zum großen Finale ansetzten und am Ende der Show ein funktionierender QR-Code zu sehen war, mussten die Passanten nur noch den Scanner ihrer Kamera aktivieren – das Smartphone hatten sie ja ohnehin schon in der Hand.

Übrigens: Hyundais Luxusmarke Genesis hatte zuvor einen neuen Weltrekord aufgestellt. Insgesamt 3.281 Drohnen brachten das Logo des Unternehmens in den Nachthimmel von Shanghai. Das Video dazu könnt ihr euch an dieser Stelle anschauen.

Noch wirken diese Bilder wie aus einem Science-Fiction-Film. Doch sind wir mal ehrlich: eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Drohnen-Werbungen zum gewohnten Anblick werden – irgendwann auch hier in Deutschland. Als hätte sich die Werbe-Branche jemals eine potenzielle Marketing-Plattform entgehen lassen.

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