South Park: Neue Folge sorgt in China für Verbot der Serie

South Park gehört schon seit der ersten Staffel aus dem Jahr 1997 zu den kontroversesten Serien überhaupt. Sie ist bekannt dafür kein Blatt vor den Mund zu nehmen und thematisch genau da anzusetzen, wo es weh tut. In China kommt das Konzept nicht ganz so gut an. Eine Folge der neuesten Staffel sorgte nun sogar dafür, dass die komplette Serie in China verboten wurde.


Foto: South Park

Seit einigen Wochen wird die mittlerweile 23. Staffel von South Park in den USA ausgestrahlt. Die aktuellste Folgte mit dem Titel „Band in China“ knüpft sich Hollywood vor, beziehungsweise die Art wie US-Studios ihre Filme anpassen, damit sie auch in China aufgeführt werden. Außerdem bekommt Winnie Puuh, der in China ebenfalls zensiert wurde (da er dem Staatspräsidenten zu ähnlich sehen würde), einen kleinen Gastauftritt in der neuesten Folge.

Achtung – Spoiler: In der kontroversen Folge gründet Stan mit seinen Freunden eine Metal-Band. Daraufhin möchte ein Filmstudio die Geschichte der Jungs auf die große Leinwand bringen – unter anderem auch in China. Dafür muss Stan das Drehbbuch des Films nochmals überarbeiten, immer in Beisein einer chinesischen Wache. Zensur und schlechte Arbeitsbedingungen stehen dabei im Fokus der Folge.



Die Kombination aus Gesellschaftskritik und Winnie Puuh war wohl etwas zu viel für die chinesische Regierung. Quasi über Nacht wurden alle Spuren zur Serie aus dem chinesischen Netz verbannt. Sowohl auf den dort gängigen Streaming-Seiten, als auch auf der größten Diskussionsplattform Tieba ist South Park nicht mehr zu finden. Stattdessen gibt es dort lediglich eine Information, dass der Inhalt „gemäß den geltenden Gesetzen und Vorschriften“ entfernt wurde.

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