Ausnahmesituation in Hollywood: nachdem vor einigen Wochen bereits zahlreiche Autoren ihre Arbeit niedergelegt haben, um für bessere Arbeitsbedingungen in der Branche zu protestieren, folgen nun auch die Schauspielkollegen.


Bild: Canva

Die Forderungen sind die Gleichen: Man wolle eine faire Bezahlung, die an das Streaming-Zeitalter angepasst ist, bessere Arbeitsbedingungen sowie stärkere Regularien für den Einsatz künstlicher Intelligenzen erreichen. Bisherige Verhandlungen brachten keinen Erfolg.

“Nach mehr als vier Wochen Verhandlungen ist die Alliance of Motion Picture and Television Producers (AMPTP) – die Organisation, die große Studios und Streaming-Anbieter wie Amazon, Apple, Disney, NBCUniversal, Netflix, Paramount, Sony und Warner Bros. Discovery vertritt – nach wie vor nicht bereit, eine faire Einigung in den für die SAG-AFTRA-Mitglieder wichtigen Fragen anzubieten”, heißt es in einer Stellungnahme.



Aus diesem Grund wird nun gestreikt. Organisiert wird dieser von der Schauspielergilde SAG-AFTRA, die mehr als 160.000 Mitglieder vorzuweisen hat. Die Auswirkungen des Streiks lassen sich aktuell noch nicht absehen. Der Autorenstreik hatte bereits etliche Produktionen zum Erliegen gebracht. Es ist davon auszugehen, dass uns noch viele weitere Verschiebungen erwarten. Sowohl im Kino als auch auf den gängigen Streaming-Diensten. Namhafte Beispiele sind unter anderem die fünfte Staffel von Stranger Things, Marvels Blade und die Fortsetzungen der Avatar-Reihe.

Quelle: Spiegel Online

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