Optoma UHD300X: Kino-Feeling im eigenen Wohnzimmer

Ein persönliches Kino: Für viele ein schier unerreichbarer Traum. Dabei ist die Idee heutzutage gar nicht mehr so abwegig. Beamer werden immer günstiger und liefern ein immer besseres Bild ab. Bei dem Optoma UHD300X muss man schon zweimal hinschauen, um einen Unterschied zwischen Kino und dem eigenen Wohnzimmer zu erkennen.


Optoma UHD300X DLP-Beamer Test
Optoma UHD300X DLP-Beamer

Großartiges Bild aber keine 3D-Unterstützung

Der Beamer liefert eine UHD-Auflösung im 16:9 Format und kann insgesamt über 8 Millionen Pixel darstellen. Optoma greift dabei aber ein wenig in die Trickkiste und nutzt ein Feature namens „XPR2“. Mit dieser Technologie errechnet der Full-HD-Chip ein 4K-Signal. Bei DLP-Beamer ein weit verbreitetes Verfahren, da natives 4K noch eine Seltenheit ist. Das Ergebnis ist aber durchaus beeindruckend. Alle Inhalte werden gestochen scharf auf die Leinwand projiziert. Der Unterschied zu Full-HD-Beamern ist sehr deutlich wahrzunehmen.

Die Helligkeit liegt bei 2.200 ANSI-Lumen. Das ist ausreichend, um auch bei Tageslicht ein akzeptables Bild auf die Leinwand zu bekommen. Die großen Stärken machen sich jedoch erst in einem abgedunkelten Raum bemerkbar. Dank HDR-Unterstützung liefert der Beamer ein hervorragendes Kontrastverhältnis. Schwarze Stellen werden auch wirklich schwarz dargestellt und wirken nicht verwaschen, wie bei vielen günstigeren Modellen. Die Farbanpassung erfolgt über ein integriertes Color Management System.


Optoma UHD300X DLP-Beamer Erfahrung


Eine 3D-Unterstützung sucht man hier allerdings vergebens. Der Optoma UHD300X kann lediglich 2D-Inhalte darstellen. Was ebenfalls fehlt: Zwischenbildberechnung. Dieses Feature verleiht dem Bild bei Kameraschwenks eine zusätzliche Schärfe. Der Beamer ist eben auf Filme ausgelegt und nicht primär für Sportübertragungen.

Die Einrichtung erfolgt relativ problemlos. Dank vertikaler Lens-Shift-Funktion ist der Beamer stets optimal zur Leinwand ausgerichtet. Auch ein manueller Zoom ist verfügbar. Insgesamt lässt sich, je nach Abstand, eine Bilddiagonale von bis zu 7,68 Metern erreichen. Der Optoma UHD300X kann also nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern beispielsweise auch bei kleineren Events zum Einsatz kommen.

Gut Schlecht
UHD-Auflösung Kein 3D
HDR-Unterstützung Keine Zwischenbild-Berechnung
Color Management System
Vertical Lens-Shift
USB-Power-Funktion

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Ecki Recent comment authors
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Schade dass man den nicht testen kann 🙂
Aber die Preise gehen ja so langsam ins bezahlbare bei 4K-Beamern, wobei wir bei 4K-Inhalten festgestellt haben, dass wir doch lieber auf 120 Zoll HD schauen als auf 55 Zoll 4K.

Freue mich schon auf 120 Zoll 4K … spätestens in einem Jahr werden wir usn sowas gönnen. ;o)