MagentaMobil: Telekom präsentiert neue Smartphone-Tarife zum Teilen

Die Telekom führt eine Reihe neuer MagentaMobil-Tarife ein. Sie sollen eine Reaktion auf das kürzlich ausgesprochene „Stream On“-Verbot sein. Wirklich lohnenswert erscheinen sie allerdings nur, wenn man sie auch mit mehreren Personen nutzt.



Die Deutsche Telekom krempelt ihr Tarifportfolio um. Mit erhöhtem Datenvolumen und einer 5G-Unterstützung möchte man insbesondere die Kunden überzeugen, die von dem Verbot der Stream-on-Tarife betroffen sind. Dabei nutzt der Mobilfunkanbieter das Konzept einer Hauptkarte, die sich mit vielen weiteren und günstigeren Zusatzkarten ergänzen lässt.

Die Hauptkarte kostet je Tarif zwischen 34,95 und 84,95 Euro pro Monat. Alle Tarife beinhalten eine bestimmte Menge an Datenvolumen, eine Allnet-Flat für Telefonate und SMS in alle deutschen Netze sowie einen Zugang zum 5G-Netz. Für 19,95 Euro gibt es eine zweite Karte mit dem gleichen Funktionsumfang. Jede weitere Karte schlägt dann mit 9,99 Euro pro Monat zu Buche. Je mehr Nutzer man in seinem Tarif vereint, desto günstiger wird er also.


Diese Tarife wurden bereits offiziell bestätigt:

  • MagentaMobil XS: 5GB Datenvolumen / 34,95€
  • MagentaMobil L: 40 GB Datenvolumen / 59,95€
  • MagentaMobil XL: Unbegrenzt Datenvolumen / 84,95€

Diese Tarife werden noch vermutet:

  • MagentaMobil S: 10 GB / Preis unbekannt
  • MagentaMobil M: 20 GB / Preis unbekannt

Ein Rechenbeispiel: angenommen, man bucht den Tarif „MagentaMobil L“ und teilt ihn sich mit insgesamt fünf Personen, die alle den gleichen Anteil an den Kosten tragen. Dann liegt der Preis pro Person nur noch bei rund 22 Euro im Monat (59,95€ Hauptkarte + 19,95€ Zweitkarte + drei zusätzliche Karten je 9,99€).

Die Deutsche Telekom betont, dass man die Tarife nicht nur mit Familienangehörigen, sondern beispielsweise auch mit Freunden und Nachbarn teilen kann. Eine Person muss allerdings immer als Schuldner eingetragen werden. Ein bestimmtes Vertrauensverhältnis sollte demnach vorausgesetzt sein, um nicht plötzlich auf den Kosten sitzen zu bleiben. Eingeführt werden die Tarife voraussichtlich im Juli.

Quelle: RND

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