Künstliche Intelligenz scheitert bei Bürgermeisterwahl

Künstliche Intelligenzen sind bereits Teil unseres täglichen Lebens, auch wenn man sich dem manchmal gar nicht bewusst ist. Sie übernehmen langsam aber sicher immer mehr Verantwortung. Man kann sich kaum vorstellen, in welche Richtung sich die Technologie noch entwickeln kann. Wie wäre es denn zum Beispiel mal mit einer KI als Bürgermeister?


In der japanischen Stadt Tama hätte das Szenario schon jetzt Realität werden können. Bei der Bürgermeisterwahl standen neben politischen Anhängern auch eine KI zur Wahl. Im Internet erfreute sich die Idee größter Beliebtheit. In der Praxis konnte sich die KI jedoch nicht durchsetzen.

Foto: Twitter.com/koheimaniax

 

Unverzerrte Politik durch eine künstliche Intelligenz

Was wäre eine politische Bürgermeisterwahl nur ohne einen gescheiten Wahlkampf? Die KI lieferte dabei einige gute Gründe, um die Wähler für sich zu gewinnen. Sie würde für eine unverzerrte Politik stehen, bei der es zu schnellen und fairen Lösungen kommen soll. Alleine anhand statistischer Auswertungen soll sie erkennen, ob die positiven oder negativen Auswirkungen eines geplanten Projektes überwiegen. Und das Beste: Sie folgt keiner bestimmten Partei, sondern soll ihrer eigenen, rationalen Überzeugung folgen (Oder die ihrer Programmierer). Die Bürger Tamas scheinen allerdings nicht komplett überzeugt zu sein. In der Bürgermeisterwahl konnte sich die KI nämlich nicht durchsetzen. Sie belegte sogar nur den letzten Platz. Aber vielleicht findet sich ja bald in einer deutschen Gemeinde eine passende Position. In einer Welt, in der sogar eine Katze als Ehrenbürgermeister akzeptiert wird, klingt das doch gar nicht so unwahrscheinlich.

 

Quellen: RP-Online ; Gamestar ; Bento


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