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Beim September-Patchday für Android schließt Google zahlreiche Sicherheitslücken. Einige davon gelten als kritisch und könnten sogar Angriffe aus der Ferne ermöglichen. Betroffen sind mehrere aktuelle Android-Versionen. Wir zeigen dir, was dahintersteckt und was du jetzt tun solltest.

Google hat das Android Security Bulletin für September 2026 veröffentlicht. Mit dem aktuellen Sicherheitsupdate werden zahlreiche Schwachstellen behoben. Einige davon sollen sogar die Ausführung von Code aus der Ferne ermöglichen. Betroffen sind auch neuere Android-Versionen wie 14, 15, 16 und 17. Die Sicherheitslücken stecken dabei in ganz unterschiedlichen Bereichen von Android, darunter im System, Framework und Kernel sowie in einzelnen Komponenten verschiedener Hardwarehersteller.
Kritische Sicherheitslücken in Android entdeckt
Besonders kritisch sind viele der Schwachstellen im Android-System selbst. Gleich acht davon können laut Google eine sogenannte Remote Code Execution (RCE) ermöglichen. Darüber könnte fremder Code aus der Ferne auf einem betroffenen Gerät ausgeführt werden. Bei der schwerwiegendsten Schwachstelle ist dafür laut Google nicht einmal eine Nutzerinteraktion erforderlich.
Daneben gibt es im Android-System zwölf weitere kritische Schwachstellen, die höhere Zugriffsrechte ermöglichen könnten. Hinzu kommen drei weitere Lücken der gleichen Gefahrenstufe, die sogenannte Denial-of-Service-Angriffe (DoS) ermöglichen könnten. Diese können dafür sorgen, dass Dienste oder Funktionen nicht mehr erreichbar sind. Im schlimmsten Fall könnte ein solcher Angriff ein Gerät damit zumindest zeitweise weitgehend lahmlegen.
Bislang keine Angriffe bekannt
Trotz der teils kritischen Schwachstellen gibt es aktuell zumindest etwas Entwarnung. Bislang sind nämlich keine Fälle offiziell bekannt, in denen die Sicherheitslücken bereits aktiv ausgenutzt wurden. Android-User können deshalb erst einmal aufatmen. Trotzdem solltest du es nicht darauf ankommen lassen und dein Smartphone oder Tablet mit dem aktuellen Sicherheits-Patch wieder auf den neuesten Stand bringen.
Das sollten Android-Nutzer jetzt tun
Um die Sicherheitslücken zu schließen, solltest du dein Android-Gerät auf den neuesten Stand bringen. Entscheidend ist dabei der Sicherheitspatch-Level 2026-09-05 oder neuer. Laut Google sind damit alle im aktuellen Bulletin aufgeführten Sicherheitsprobleme behoben.
Generell ist es empfehlenswert, immer die neueste verfügbare Android-Version auf deinen Geräten installiert zu haben und ein Auge darauf zu haben, sobald ein neues Update erscheint. Am besten aktivierst du automatische Updates, damit wichtige Aktualisierungen nicht untergehen.
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Quelle: Android Security Bulletin

