In China wird „E-Sportler“ als Berufsgruppe angesehen

Gaming in China – ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite werden Computerspiele streng vom Staat reguliert. Auf der anderen Seite werden professionelle E-Sportler aber stärker unterstützt als in anderen Ländern.


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In China wurden gleich mehrerer neue „Digital-Berufe“ anerkannt. Neben KI-Ingenieuren und Drohnenpiloten, zählen ab sofort auch zwei Gaming-Jobs zu den anerkannten Berufszweigen.

Profispieler & Veranstalter

Einer dieser Jobs trägt die Bezeichnung „E-Sports Observer„. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Veranstalter von Turnieren und sonstigen Ereignissen. Aber auch Content-Ersteller und Marketing-Mitarbeiter fallen unter diese Kategorie. 

Die andere Berufsgruppe wird „E-Sports Professionals“ genannt und beinhaltet neben den typischen Profispielern, die in großen Turnieren gegeneinander antreten, auch Kommentatoren und Analysten.

Zwischen Regulation und Unterstützung

Professionelle Gamer erfreuen sich in China schon seit einiger Zeit einer großen Beliebtheit. Dank großer Unterstützung wachsen viele ambitionierte e-Sportler zu weltweit erfolgreichen Stars heran. In Spielen wie League of Legends oder Playerunknown’s Battleground stellen chinesische Teams seit jeher eine treibende Kraft dar.

Gleichzeitig werden Computerspiele in China aber auch strengstens reguliert. Neue Spiele werden zunächst vom Staat unter die Lupe genommen. Und solange die Spiele nicht offiziell bewilligt worden sind, dürfen die Entwickler sie auch nicht auf den Markt bringen. Die zuständigen Behörden greifen dabei offenbar hart durch. Wie Golem im Dezember berichtete, haben bis dahin lediglich 9 von 20 vorgestellten Spielen eine Freigabe erhalten.

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