Gebühren für Telefonate ins EU-Ausland werden ab Mittwoch günstiger

Ab dem 15. Mai 2019 gelten neue Gebühren für Telefonate und SMS ins EU-Ausland. Aber Vorsicht: Die neuen Tarife lassen sich mit einem kleinen Trick aushebeln.


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Die neuen Gebühren:

Ab Mittwoch dürfen Telefonate ins EU-Ausland maximal 19 Cent (plus Mehrwertsteuer) pro Minute kosten, egal ob mit dem Smartphone oder mit dem Festnetztelefon. Zum Vergleich: Bislang konnten die Anbieter in Deutschland bis zu 1,99 Euro pro Minute verlangen.

Auch die Gebühren für versendete SMS ändern sich. Diese schlagen zukünftig nur noch mit maximal 8 Cent zu Buche.

Die Ausnahmen:

Aufpassen sollten aber diejenigen, die bereits einen speziellen Vertrag abgeschlossen haben, der ein gewisses Kontingent an Telefonaten ins Auslang ermöglicht. Sollte das vereinbarte Kontingent nämlich überschritten werden, kann der Anbieter nach wie vor höhere Gebühren verlangen. So können die Anbieter beispielsweise auch die Maximalsätze für Roaming-Gebühren umgehen.

Für wen gelten die neuen Gebühren?

Die neue Regelung gilt für alle 28 EU-Länder und wird darüber hinaus auch in Norwegen, Island und Liechtenstein eingeführt.

Via: Zeit

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