Neuer Tag, neue CES-Highlights. Intel geht auf der CES in Las Vegas mit der lange erwarteten Panther Lake-Generation mobiler CPUs in die Offensive. Alles dazu findest du hier.

Erstmalig nutzt Intel auch die offizielle Bezeichnung der neuen Generation vom Mobilprozessoren, Intel Core Ultra Series 3 (bzw. Core Ultra 300). Und die hat es mit stark optimierten Benchmarks in sich. An den Start gehen 14 Core Ultra 300-Modelle, die sich in Kernen, Grafikeinheiten, Taktraten und Energieeffizienz unterscheiden.
Die neuen Prozessoren nutzten erstmals Intels 18A-Fertigungsprozess, der vor allem für KI-Anwendungen optimiert ist. Das Ziel, möglichst viel Leistung bei zugleich geringem Energieverbrauch zu erzielen, erreicht mit Panther Lake einen neuen Höhepunkt. Zudem ist der Arbeitsspeicher, anders als noch bei der Lunar Lake-Generation, nicht mehr fest verbaut und somit austauschbar.

Die Prozessoren der Intel Core Ultra Series 3 kommen diesmal ohne 15 W U-Klasse aus und setzen stattdessen auf höhere Basisleistung in Höhe von 25 W.
Auch die maximal zugewiesene Leistung fällt mit 65-80 W niedriger aus als noch bei Lunar Lake.
Durch die neue 18A-Halbleiterstruktur soll laut Intel aber dennoch deutlich verbesserte Leistungswerte erzielt werden: Das Flaggschiff der Panther Lake-Prozessoren, der Core Ultra X9 388H, liefert bis zu 60% verbesserte Multithread-Leistung als noch der Ultra 9 285H der Lunar Lake-Ära. Für Gaming-Anwendungen ist sogar von 76% die Rede. Intels Core Ultra 300-Serie erreicht auf dem Papier also beeindruckende Leistungsverbesserungen bei ebenfalls stark verbesserter Energieeffizienz.

Der geringe TDP (Thermal Design Power) der Prozessorkerne ermöglicht des Weiteren die Optimierung der internen Grafikeinheit. Erstmals sind bei einigen High End-CPUs von Panther Lake Xe3-Grafikkerne verbaut (Celestial). Nach Angaben Intels kann die integrierte GPU mit der Leistung einer RTX 4050 mithalten. Demnach hätten die Intel Core Ultra Series 3 gegenüber AMDs Strix Point-Reihe einen deutlichen Vorteil und würden sogar die ebenfalls auf der CES vorgestellte Nachfolge-Generation Gorgon Point übertreffen.
Dementsprechend zeigt sich Intel selbstbewusst und richtet eine klare Ansage an die Konkurrenz aus dem Hause AMD. Aufgrund der hohen Grafikleistung bei zugleich niedrigem Energieverbrauch will sich der Konzern auch im Handheld-Markt etablieren. Sollten sich die genannten Leistungswerte von Panther Lake in der Praxis bestätigen, dürfte AMD spürbar unter Druck geraten.
Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung startet dann Ende Januar. Auch einschlägige OEM-Partner werden voraussichtlich auf Panther Lake setzen. Die findest du dann auch bei ALTERNATE zu Top-Preisen. Reinschauen lohnt sich.
Schafft Intel das Comeback? Oder traust du den Versprechen noch nicht über den Weg? Schreib’s in die Kommentare!
Quellen: tom’s Hardware / PCGH / heise / ComputerBase / hardwareluxx / Golem

