„Das beste Produkt der Welt“ – Kickstarter geht gegen Übertreibungen vor

Wer schon einmal auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter unterwegs war weiß, dass dort nur die „besten Produkte der Welt“ angeboten werden. Von den besten Solar Panels bis hin zur besten Grillbürste ist alles vertreten. Irgendwie logisch, dass es dabei relativ häufig zu Enttäuschungen kommt…



Um diesem Problem entgegenzuwirken, hat sich die Plattform nun direkt an ihre Nutzer gerichtet und darum gebeten, solche übertriebenen Formulierungen in Zukunft bitte zu unterlassen. Phrasen à la „World’s Best“ seien zwar (noch) nicht explizit verboten, allerdings werden die Nutzer zukünftig einen Hinweis angezeigt bekommen, ihr Projekt lieber auf eine möglichst ehrliche Art und Weise zu präsentieren. Der Hinweis sieht folgendermaßen aus:

Auf Kickstarter findet man größtenteils Richtlinien und keine verbindlichen Regelungen. Diese Richtlinien sollen den Nutzern ein Bild davon vermitteln, was die Betreiber von ihnen verlangen, ohne sie dazu zu verpflichten. Leider klappt das in der Praxis nicht immer, worunter auch der Ruf der Plattform leidet. Auf Trustpilot beispielsweise schneidet die Plattform mit 1 von 5 möglichen Sternen nicht gerade gut ab.

Es wurde allerdings noch eine weitere, diesmal verbindliche Regelung eingeführt: Sollte ein Produkt aus Hard- und Software bestehen, müssen in Zukunft auch beide Aspekte beschrieben und ihre Funktionalität gezeigt werden. Ein Verstoß kann dazu führen, dass das Projekt von der Plattform entfernt wird.

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