AMD bringt den Ryzen 7 5800X3D überraschend zurück. Die beliebte Gaming-CPU für den AM4-Sockel erscheint als Anniversary Edition und soll dabei sogar günstiger werden als zum ursprünglichen Marktstart. Alle Infos zu Preis, Release und den technischen Daten gibt es hier.

Nutzer älterer AM4-Systeme dürften sich über die Nachricht freuen. Denn wer bisher noch keine X3D-CPU besitzt, bekommt nun erneut die Chance, sein System mit einer der beliebtesten Gaming-CPUs der vergangenen Jahre aufzurüsten.
Wird der AMD Ryzen 7 5800X3D günstiger?
Bisher hat AMD nur den Preis für den US-Markt bekannt gegeben. Dieser liegt bei 349 US-Dollar und fällt damit deutlich niedriger aus als bei der ursprünglichen Veröffentlichung im Jahr 2022. Damals kostete der Ryzen 7 5800X3D zum Marktstart 449 US-Dollar, während die UVP in Deutschland bei 489 Euro lag.
Der Verkaufsstart des beliebten Gaming-Prozessors ist für den 25. Juni geplant. Zusätzlich legt AMD ein Carbice Ice Pad mit bei, das anstelle herkömmlicher Wärmeleitpaste verwendet werden kann.
Spezifikationen bleiben gleich
An den technischen Daten der Anniversary Edition ändert AMD nichts. Der Ryzen 7 5800X3D bietet weiterhin 8 Kerne, 16 Threads sowie 96 MB 3D V-Cache und erreicht einen Boost-Takt von bis zu 4,5 GHz. Bereits bei seiner Veröffentlichung sorgte die CPU für ordentlich Aufsehen. Dadurch entwickelte sich der Prozessor schnell zu einer beliebten Wahl für AM4-Spieler. Gleichzeitig profitierten viele Nutzer von der hohen Gaming-Leistung. Deshalb gilt der 5800X3D bis heute als eine der beliebtesten CPUs für die Plattform.
Für wen lohnt sich die CPU auch 2026 noch
Mit der Rückkehr des Ryzen 7 5800X3D bringt AMD eine der beliebtesten Gaming-CPUs für die AM4-Plattform zurück. Besonders lohnenswert ist das Upgrade für Nutzer älterer Ryzen-Prozessoren der 1000er-, 2000er- oder 3000er-Serie. Gleichzeitig profitieren auch Spieler, die bisher noch keinen X3D-Prozessor besitzen.

Der große Vorteil: Mit dem Wechsel auf den 5800X3D lässt sich die Gaming-Leistung einer AM4-Plattform noch einmal deutlich steigern, ohne gleich Mainboard und Arbeitsspeicher austauschen zu müssen. Gerade angesichts der aktuell hohen DDR5-Preise dürfte das für viele Spieler eine attraktive und vergleichsweise günstige Upgrade-Möglichkeit sein.
Die hohen Speicherpreise machen vielen PC-Bastlern derzeit zu schaffen. Im Vergleich zu September 2025 haben sich die Preise für DDR5-RAM laut Berichten teilweise vervierfacht. Wer kein Vermögen für neue Hardware ausgeben möchte, kann mit dem Ryzen 7 5800X3D seine bestehende AM4-Plattform noch einmal sinnvoll aufrüsten.
Für Besitzer älterer AM4-Systeme dürfte die Rückkehr des Ryzen 7 5800X3D eine erfreuliche Nachricht sein. Wer noch keinen X3D-Prozessor besitzt, bekommt damit eine leistungsstarke Gaming-CPU, ohne direkt auf die teurere AM5-Plattform wechseln zu müssen.
Quelle: ComputerBase/heise

