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AMD erweitert mit einem Update die Unterstützung für FSR 4.1. Damit kommt das KI-Upscaling jetzt auch auf ältere Radeon-Grafikkarten und Handhelds. Die Xbox Series X/S soll ebenfalls folgen. Was bisher bekannt ist, erfährst du hier.

Drei Grafikkarten der AMD Radeon RX 6000-Serie mit unterschiedlich großen Kühlsystemen vor dunkelrotem Hintergrund.
Bild: AMD

Ähnlich wie Nvidias DLSS setzt auch AMD seit FSR 4 auf KI-Upscaling. Dabei werden Spiele zunächst in einer niedrigeren Auflösung gerendert und anschließend mithilfe von KI hochgerechnet. So können Games auch auf weniger leistungsstarker Hardware mit höheren FPS laufen und gleichzeitig ein möglichst scharfes Bild liefern.

FSR 4.1 für ältere Radeon-GPUs

Eigentlich sollte die Unterstützung für die Radeon-RX-6000-Serie erst Anfang 2027 kommen. Doch AMD war hier schneller als ursprünglich geplant und hat das Upscaling an die ältere RDNA-2-Architektur angepasst. Damit können jetzt auch Radeon-Grafikkarten von der RX 6400 bis zur RX 6900 von FSR 4.1 profitieren.

Mit FSR 4.1 verspricht AMD auch Besitzern älterer Grafikkarten eine bessere Bildqualität gegenüber FSR 3.1. Wie das Ganze aussieht, zeigt AMD im offiziellen Ankündigungsvideo anhand von Crimson Desert und A Plague’s Tale: Resonance. In der Demo kommt unter anderem eine Radeon RX 6800 XT bei einer Auflösung von 4K zum Einsatz.

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AMD hat außerdem angekündigt, dass künftig auch die Vulkan-API unterstützt werden soll. Diese Nachricht dürfte vor allem Linux-Gamer freuen. Darüber hinaus will AMD das Frame Pacing bei FSR Frame Generation verbessern. Das soll für eine gleichmäßigere Bildausgabe und weniger störende Ruckler sorgen.

FSR 4.1 auf Gaming-Handhelds und Laptops

Damit FSR 4.1 auch auf leistungsschwächerer Hardware funktioniert, hat AMD sein KI-Modell für bestimmte Prozessoren angepasst. Die neue Version ist nicht einmal halb so groß wie die ursprüngliche Variante. Neben klassischen Grafikkarten werden auch ausgewählte CPUs mit integrierter Grafikeinheit unterstützt. Dazu gehören Modelle der Ryzen-AI-Max- und Ryzen-AI-9-Reihe, die beispielsweise im Asus ROG Flow Z13 und TUF A14 zum Einsatz kommen.

Gaming-Handhelds mit Ryzen AI Z2 Extreme, Ryzen Z2 Extreme und Ryzen Z2 A sollen ebenfalls FSR 4.1 bekommen. Dazu zählen unter anderem das Asus ROG Xbox Ally X und das ROG Xbox Ally.

FSR 4.1 für Xbox Series X/S

Auch Xbox-Spieler dürfen sich auf FSR 4.1 freuen. Sowohl die Xbox Series X als auch die Series S setzen auf AMD-Grafikchips mit RDNA-2-Architektur. Im offiziellen Ankündigungsvideo bestätigte Xbox-CTO Scott Van Vliet, dass Microsoft gemeinsam mit AMD an der Optimierung für die Konsolen gearbeitet hat.

Wann ist FSR 4.1 verfügbar?

Für die Radeon-RX-6000-Serie steht FSR 4.1 bereits mit dem neuen AMD-Treiber Adrenalin Edition 26.10.1 bereit. Asus hat ein entsprechendes Update für ausgewählte Modelle der ROG-Xbox-Ally-Reihe angekündigt. Ein erster Vorschautreiber soll am 23. Oktober 2026 erscheinen.

Wann und ob weitere Gaming-Handhelds folgen, hängt vom jeweiligen Hersteller ab. Für die Xbox Series X/S bleibt es vorerst bei der Ankündigung, denn ein konkreter Veröffentlichungstermin steht noch aus.


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Quelle: AMD/ASUS ROG

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