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Das Kultauto aus den 40er-Jahren feiert sein Comeback, und das rein elektrisch. Auf dem Pariser Autosalon wurde die neue E-Ente vorgestellt. Was über das neue Konzeptauto bisher bekannt ist, erfährst du hier.

Citroën lässt die Ente wieder aufleben. Dabei soll der neue 2CV zwar an das Original von 1948 erinnern, aber längst keine einfache Kopie werden. Die Idee dahinter bleibt jedoch die gleiche wie damals: ein preiswertes und unkompliziertes Auto für den Alltag. Mit einer Länge von nur 3,76 Metern ist der neue 2CV übrigens sogar noch ein Stückchen kürzer als die ursprüngliche Ente.
Retro trifft auf moderne Technik
Auf den ersten Blick ist Citroën dem Design der alten Ente treu geblieben. Die typische Form, die runden Frontscheinwerfer, die freiliegenden Scheibenwischer und das Faltdach aus Stoff erinnern sofort an das Original. Selbst die 18-Zoll-Felgen sind vom Aussehen der damaligen Stahlfelgen inspiriert.
Bei der Konstruktion hat Citroën außerdem darauf geachtet, dass sich die Karosserieteile möglichst einfach herstellen, austauschen und reparieren lassen. Auch im Innenraum ist trotz der quietschgelben Farbe Minimalismus angesagt. Ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Dafür gibt es einen 8 Zoll großen Touchscreen und ein Einspeichenlenkrad. Richtig modern ist auch die herausnehmbare Audioeinheit, die sich praktisch als Bluetooth-Lautsprecher nutzen lässt. Dazu kommt noch ein Smart Vision Display, das alle wichtigen Informationen direkt ins Blickfeld des Fahrers projiziert. Für witzige Details ist ebenfalls gesorgt, denn im Fußraum ziert eine Schildkröte das Bremspedal und ein Hase das Gaspedal.

Zudem lässt sich die vordere Sitzbank komplett herausnehmen und so auch außerhalb des Autos hinstellen. Ob diese Lösung auch in Serie geht, ist allerdings fraglich. Gut möglich, dass Citroën stattdessen auf herkömmliche Sitze setzt.
Ein besonders nostalgisches Detail sind die Ablagefächer in den Türen. Darin sollen sich sogar Eier sicher transportieren lassen. Das ist eine Anspielung auf die ursprüngliche Ente, die damals laut Lastenheft so gut gefedert sein sollte, dass Bauern selbst über holprige Felder fahren konnten, ohne dass dabei ein Ei zu Bruch ging. Aber nicht nur damit erinnert der 2CV an seinen Vorgänger, denn sogar die Hupe und der Motor sollen wie die historische Ente klingen.
Was steckt unter der Haube?
Bei der neuen Ente setzt Citroën auf einen rein elektrischen Antrieb. Dabei soll der Kleinwagen möglichst leicht bleiben und gerade einmal etwa eine Tonne auf die Waage bringen. Dafür verzichtet der Hersteller bewusst auf unnötigen Ballast. Das hat auch einen praktischen Grund, denn je weniger das Auto wiegt, desto kleiner kann am Ende der Akku ausfallen. Wie viel Leistung der Elektromotor haben soll und wie weit der neue 2CV mit einer Akkuladung kommt, ist bislang allerdings noch nicht bekannt.
Wann kommt die neue E-Ente und was soll sie kosten?
Bis die neue E-Ente tatsächlich auf den Straßen unterwegs ist, wird es noch etwas dauern. Aktuell handelt es sich nämlich nur um ein Konzeptfahrzeug. Citroën plant allerdings, bis 2028 ein Serienmodell vorzustellen. Produziert werden soll der Kleinwagen in Europa.
Beim Preis gibt es hingegen schon erste Angaben. Die neue elektrische Ente soll bei rund 15.000 Euro starten. Final ist der Einstiegspreis allerdings noch nicht und könnte sich bis zum Marktstart noch ändern.
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Quelle: Citroën / Stellantis Media

