Mit der SpyraFour und der SpyraDash bringt der deutsche Hersteller zwei Wasserblaster an den Start, die statt eines klassischen Strahls auf präzise „Water Blasts“ setzen. Klingt nach Spielerei? Wir haben beide Modelle getestet und zeigen dir, was sie wirklich können.

Der Münchener Hersteller SPYRA ist bekannt für seine leistungsstarken Wasserblaster und wirbt auf der Website mit dem Slogan „Die besten Wasserpistolen der Welt“. Doch hält dieses Versprechen auch im Praxistest stand? Wir zeigen dir die Unterschiede zwischen den beiden neunen Modellen und berichten von unseren ersten Eindrücken.
SpyraFour und SpyraDash – Die Unterschiede
Die beiden Modelle verfolgen unterschiedliche Ansätze. Die SpyraFour ist das High-End-Modell mit Akku und integriertem Display. Verschiedene Blast- und Spielmodi sorgen für zusätzliche Abwechslung. Laut Hersteller richtet sich der Wasserblaster an Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren.
Die SpyraDash setzt dagegen auf ein einfacheres, mechanisches System und kommt komplett ohne Elektronik aus. Sie ist bereits für Kinder ab 8 Jahren geeignet. Beide Modelle nutzen dabei die patentierte Single Shot-Technologie von SPYRA.
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Spyra Four
Die SpyraFour ist das aktuelle Premiummodell des Herstellers und setzt auf modernste Technik. Dank der Single Shot-Technologie werden gezielte Wasserblasts, statt eines Dauerstrahls, wie bei herkömmlichen Wasserpistolen, abgefeuert. Ein integriertes Display liefert zudem fortwährend Informationen zu Wasserstand, Akkustatus und Schusskraft. Zusätzlich stehen mehrere Schuss- und Spielmodi zur Verfügung. Durch das Auto Reload wird innerhalb von rund zehn Sekunden automatisch Wasser in den Blaster eingesogen und Druck aufgebaut.
Technische Daten
| Reichweite | bis zu 15 Meter |
| Wassertank-Kapazität | 900 ml |
| Altersempfehlung | ab 14 Jahren |
| Betriebsart | Akku (2.000 mAh) |
SpyraDash
Die SpyraDash ist hingegen deutlich einfacher aufgebaut. Sie funktioniert rein mechanisch und benötigt keinen Akku. Der Druck wird manuell durch Pumpen erzeugt, das grundlegende Blast-Prinzip bleibt jedoch mit der Single Shot-Technologie identisch. Laut Hersteller sind mit einer Tankfüllung rund 16 Schüsse möglich.

Technische Daten
| Reichweite | bis zu 9 Meter |
| Wassertank-Kapazität | 700 ml |
| Altersempfehlung | ab 8 Jahren |
| Betriebsart | Manuell (ohne Batterie) |
Der erste Eindruck
Mit der SpyraFour als Premiummodell und der einfacher gehaltenen SpyraDash deckt der Hersteller unterschiedliche Zielgruppen ab. Wir haben uns beide Varianten der modernen Wasserpistolen einmal genau angeschaut.
Schon beim Auspacken machen beide Modelle einen hochwertigen Eindruck. Die SpyraFour wird inklusive USB-C-Ladekabel geliefert und kann über die Unterseite geladen werden. Positiv fällt auf, dass der Anschluss durch eine Abdeckung vor Wasser geschützt ist. Die SpyraDash kommt ohne Akku aus, dementsprechend ist auch kein Kabel dabei.

Beide Wasserblaster überzeugen auf den ersten Blick mit modernem Design und solider Verarbeitung. Besonders die SpyraFour fällt durch ihre futuristischen, lichtreflektierenden Elemente auf. Für unseren Test standen uns zwei blaue Modelle zur Verfügung, beide sind allerdings auch in Rot erhältlich. Zusätzlich setzen beide Varianten auf auffällige orangene Akzente.
Während sich die SpyraDash eher an Einsteiger richtet und bewusst einfach gehalten ist, bietet die SpyraFour mit fünf Schussmodi und drei Spielmodi deutlich mehr Möglichkeiten. Die verschiedenen Einstellungen lassen sich übersichtlich über das integrierte 2-Zoll-Display ablesen und steuern. Hier bekommst du einen Überblick über die verfügbaren Schuss- und Spielmodi:
Blast Modes
- Open Mode – Standard-Schuss
- Burst Mode – Drei schnelle Schüsse
- Storm Mode – Schnelles Dauerfeuer
- Power Mode – Extra starker Schuss
- Rage Mode – Steigende Schussgeschwindigkeit
Insgesamt stehen fünf Schusseinstellungen zur Auswahl. Vom einfachen Standard-Schuss bis hin zu schnellem Dauerfeuer im Storm Mode ist alles dabei. Auch der Power Mode gehört dazu, hier lädt sich der Schuss auf was sich im integrierten Display verfolgen lässt bevor er mit voller Kraft abgefeuert wird. Hierdurch ist die Reichweite des Schusses dann besonders lang.
Game Modes
- League Mode – Taktischer Modus
- Risk Mode – Water Roulette
- React Mode – Timing entscheidet über Stärke
Die verschiedenen Spielmodi lassen sich ebenfalls ganz einfach über den Schieberegler auswählen. Insgesamt stehen drei Optionen zur Verfügung. Besonders der Risk Mode sorgt für viel Action, denn hier entscheidet der Zufall, wer am Ende nass wird und wer vielleicht trocken davonkommt.

Praxistest SpyraFour und SpyraDash
Im praktischen Test sorgte vor allem die SpyraFour mit ihren verschiedenen Modi für jede Menge Spaß. Die Bedienung ist anwenderfreundlich und schnell zu verstehen, gesteuert wird alles bequem über das Display mit einem Schieberegler. Der Wasserblaster hat ordentlich Power, soviel steht fest.
Für Abwechslung sorgen die unterschiedlichen Schussmodi. Besonders überzeugt der Storm Mode, bei dem ein Blast nach dem anderen abgefeuert wird und ein sehr dynamisches Spielgefühl entsteht. Aber auch der Power Mode macht ordentlich Spaß. Hält man den Abzug gedrückt, lädt sich der Schuss auf und wird beim Loslassen mit deutlich mehr Druck abgefeuert. Insgesamt hebt sich die SpyraFour damit klar von klassischen Wasserpistolen ab. Außerdem liegt die SpyraFour durch den geriffelten Schaft gut am Körper und bietet sicheren Halt beim Schießen.
Im Test ist allerdings aufgefallen, dass der Tank schneller als erwartet leer ist. Nach etwa 25 Single Shots muss nachgeladen werden. Positiv ist jedoch, dass das Nachfüllen schnell und unkompliziert funktioniert. Wird der Abzug nach vorne geschoben, saugt sich der Blaster innerhalb kurzer Zeit automatisch mit Wasser voll. Der Füllstand lässt sich dabei live auf dem Display verfolgen.
Die SpyraDash liefert ebenfalls ordentliche Blasts, auch wenn es keine Einstellungsmöglichkeiten gibt. Die Reichweite liegt bei etwa 9 Metern, während die SpyraFour mit bis zu 15 Metern deutlich weiter kommt. Durch den etwas kleineren Tank sind bei der SpyraDash rund 16 Schüsse pro Füllung möglich. Die gefüllte SpyraFour bringt mit etwa 3,1 Kilogramm ein vergleichsweise hohes Gewicht mit, was vermutlich auch ein Grund für die Altersempfehlung ab 14 Jahren ist. Die SpyraDash ist durch ihre einfachere Ausstattung und den kleineren Tank deutlich leichter und damit besser für jüngere Nutzerinnen und Nutzer geeignet.

SpyraFour
| PRO ✅ | CONTRA ❌ |
| Viele Blast- und Gamemodi | Tank relativ schnell leer |
| Integriertes 2-Zoll-Display | Vergleichsweise hoher Preis |
| Unkomplizierte Bedienung | Hohes Gewicht |
| Gute Verarbeitung | |
| Automatisches und schnelles Nachladen |
SpyraDash
| PRO ✅ | CONTRA ❌ |
| Ordentliche Schusskraft | Tank relativ schnell leer |
| Gute Verarbeitung | |
| Wassertank-Anzeige | |
| Jederzeit einsatzbereit (ohne Batterie) |
Fazit
Die beiden Wasserblaster liefern auf jeden Fall den versprochenen Spielspaß, hier vor allem das Spitzenmodell SpyraFour. Wer bereit ist, mehr Geld auszugeben, bekommt abwechslungsreiche Modi und Spielmöglichkeiten, die sich einfach über das Display steuern lassen. Für Einsteiger und vor allem jüngere Kinder ab 8 Jahren eignet sich die günstigere SpyraDash. Sie ist zwar einfacher gehalten und lädt sich nicht automatisch auf, sorgt aber dennoch für solide Blasts und unkomplizierten Spielspaß. Beide Modelle konnten im Praxistest überzeugen und bieten besonders im Sommer eine erfrischende Abwechslung.
Die SpyraFour ist ab sofort für 159,95 Euro (UVP) erhältlich, während die SpyraDash mit 49,95 Euro (UVP) deutlich günstiger ausfällt, aber auch viel weniger Funktionen hat. Beide Modelle sind in den Farben Rot und Blau verfügbar und im ALTERNATE-Shop erhältlich.
Hinweis: Wir haben das Produkt vom Hersteller für einen Testbericht zur Verfügung gestellt bekommen. Das hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf unsere Berichterstattung.
