Street-Art mal anders: Fahrradfahrer zeichnet Kunstwerke auf digitale Landkarten

Für den Briten Anthony Hoyte ist eine Fahrradtour erst gelungen, wenn sie anschließend schön anzuschauen ist. Der 51-Jährige zeichnet seine Routen per GPS auf und erschafft dadurch Bilder auf digitale Landkarten.


Foto: Anthony Hoyte (Twitter)

Als „Strava-Art“ bezeichnet Anthony Hoyte seine Kunstwerke. Strava ist eine Art soziales Netzwerk für Sportler, in welchem die Nutzer unter anderem ihre zurückgelegten Strecken aufzeichnen und anschließend veröffentlichen können. Dieses Feature macht sich Hoyte zunutze, um seine außergewöhnliche Bilder zu erstellen.

Dabei ist er komplett auf den Straßenverlauf der Städte angewiesen. Aus diesem Grund verbringt er auch eine Menge Zeit auf Google Earth, immer in der Hoffnung, ein neues Muster zu erkennen, welches er abfahren kann. Ob alles so geklappt hat, wie er sich das im Vorfeld vorgestellt hat, erfährt er allerdings erst, wenn seine Tour beendet ist. Für die oben abgebildete Strecke in Form eines Rentiers benötigte er zum Beispiel 9 Stunden, in denen er nicht einmal falsch abbiegen durfte. Und trotz des Drucks, keinen Fehler machen zu dürfen, sieht Hoyte seine Fahrradtouren als Entspannung an, wie er in Interviews verrät.

Auf seinem Twitter-Account finden sich noch weitere Kunstwerke. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er beispielsweise das Bild eines Weihnachtsmanns – aufgezeichnet in Birmingham.

Via: Spiegel

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