Das Geschäft mit KI wächst und wächst. Nun entschied sich einer der Gründer von OpenAI eine besonders leistungsfähige KI, eine “Superintelligenz”, zu entwickeln. Dabei will er wohl alles anders machen als bei ChatGPT.


Quelle: Canva

Gemeinsam mit einer weiteren Führungskraft des Unternehmens hinter ChatGPT plant der Mitbegründer von OpenAI, Ilya Sutskever, die Gründung eines neuen KI-Start-ups namens “Safe Superintelligence”. Sutskever zufolge ist das Ziel des Unternehmens die Entwicklung einer ungefährlichen und hochentwickelten Künstlichen Intelligenz. Sutskever erklärte dabei im Gespräch mit Bloomberg, dass das Besondere an dem Unternehmen sei, dass das erste Produkt die sichere Superintelligenz sein werde und es davor nichts anderes herausbringen werde.

Anscheinend könnte die Entwicklung dieser Superintelligenz einige Zeit beanspruchen, denn laut eigenen Aussagen wolle man sich so dem kommerziellen Druck und dem Wettlauf mit anderen KI-Unternehmen entziehen.



Sutskever spielt eine zentrale Rolle in der KI-Entwicklung und hatte bei OpenAI maßgeblichen Einfluss, was auch den kontroversen Rauswurf und die spätere Rückkehr des CEOs Sam Altman einschließt. Im Mai 2024 verließ Sutskever schließlich das Unternehmen.

“Ungefährliche” KI?

Die Frage, ob KI-Systeme gefährlich für Menschen werden könnten, sobald sie leistungsstärker und autonomer sind, beschäftigt die Branche seit langem. Experteninnen und Experten warnen wiederholt davor, während Regierungen durch strenge Vorgaben und Meldungspflichten versuchen, potenzielle Risiken zu minimieren.

Sutskever plant mit dem neuen Unternehmen das weiterzuführen, was mit ChatGPT begonnen wurde. Ein nicht auf Umsatz und Gewinn ausgerichtetes Forschungslabor. Im Gegensatz dazu erkannte OpenAI, einige Jahre nach seiner Gründung, jedoch, dass es sich ohne ein kommerzielles Produkt nicht selbst tragen könne. Darum entschied sich das Unternehmen zu einem milliardenschweren Deal mit dem Softwarekonzern Microsoft und zur Veröffentlichung von ChatGPT. Die Finanzierung von Sutskevers neuem Superintelligenz-Labor bleibt bisher jedoch unklar.

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