Project Mara: Xbox-Studio zeigt fotorealistische Spielszenen

Das Xbox-Studio „Ninja Theory“ zeigt, was Videospiele mittlerweile zu leisten imstande sind. Ihr neuestes Werk Project: Mara bietet eine wirklich beeindruckende Grafik. Wir fassen euch die wichtigsten Infos zusammen.



Vor etwa einem Jahr hatte das Studio erstmals „Project: Mara“ angekündigt. Damals hieß es, man wolle mit dem Horror-Spiel neue Wege des Geschichtenerzählens einschlagen und dabei auf eine möglichst realistische Darstellung setzen. Ein neues Video (oben zu sehen) zeigt, was sie genau damit meinten.

Die komplette Geschichte von „Project: Mara“ soll in einem einzigen Apartment stattfinden. Das Besondere daran: das Apartment existiert auch in der Realität und wurde möglichst originalgetreu in das Spiel übertragen. Verschiedene Beleuchtungen, Abnutzungserscheinungen des Mobiliars und sogar der Schmutz auf dem Fußboden wurde dafür genauestens erfasst. Um all diese Details einfangen und verarbeiten zu können, hat „Ninja Theory“ die Hilfe eines externen Dienstleisters in Anspruch genommen, der sich auf 3D-Scanning spezialisiert. Das Ergebnis ist wirklich beeindruckend.



„Auch, wenn es sich um ein überschaubares Projekt handelt, wollen wir viele Sachen probieren, die wir noch nie probiert haben. Eine Sache davon ist, die Realität obsessiv einzufangen.“ , heißt es in einem neuen Video, in dem das Studio seine Vorgehensweise offenlegt. „Project: Mara“ soll sich eher wie ein Film und weniger wie ein typisches Videospiel anfühlen. Und dafür brauche es eben eine fotorealistische Grafik.

Ob sich die gezeigte Grafik auch so in das fertige Spiel übertragen lässt, wird die Zukunft zeigen müssen. „Project: Mara“ soll für Xbox und PC erscheinen, ein Veröffentlichungsdatum gibt es noch nicht.

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