NVIDIA: Wie eine KI aus schlechten Zeichnungen realistische Bilder erstellt

Künstliche Intelligenz befindet sich auf dem Vormarsch. Noch steht man in vielen Bereichen am Anfang der Entwicklung. Doch NVIDIA stellt eindrucksvoll unter Beweis, was man mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz alles auf die Beine stellen kann.


Foto: Nvidia

Die „GauGAN“ genannte Software kann selbst die schlechtesten Skizzen innerhalb weniger Sekunden in beeindruckende Bilder umwandeln. Ob das schon als Kunst durchgeht? Wahrscheinlich eine endlose Diskussion…

Wie funktioniert GauGAN?

Auch ich würde mit diesem Tool ein paar ansehnliche Bilder hinbekommen, da bin ich mir sicher. Denn die Handhabung ist wirklich kinderleicht. Man muss nur ein paar farbige Flächen zeichnen, die entsprechende Option auswählen (Himmel, Berg, Wasser etc.) und den Rest erledigt die Software.

Der Name setzt sich aus zwei Teilen zusammen. „Gau“ steht für den Maler Paul Gauguin, während „GAN“ die Abkürzung für „Generative Adversial Networks“ darstellt. Ebendiese Netzwerke wurden zuvor mit unzähligen Bildern gefüttert und somit trainiert. Dadurch kann die Software in Sekundenschnelle die möglichen Zusammenhänge erkennen und beispielsweise einen passenden Strand in das oben angeführte Meeres-Bild einfügen.

Die KI geht aber noch einen Schritt weiter. Entscheidet man sich zum Beispiel per Knopfdruck dazu, dass aus einer Wiese eine Schneelandschaft werden soll, passt GauGAN sogar die umliegenden Bäume an, indem er die Blätter entfernt. Und das Beste: Die KI soll immer einzigartige Ergebnisse liefern, auch wenn zwei Leute die gleiche Zeichnung einreichen würden. Da wäre selbst Artikel 13 machtlos (scnr!).

Bislang ist die Technik aber noch auf Landschaften und Gebäude begrenzt. Kleinere Gegenstände (Stühle, Tische usw.) bringen ihn noch an seine Grenzen. Aber das kann und wird sich in Zukunft wohl noch ändern. Wir werden die Entwicklung definitiv im Auge behalten!

Via: NVIDIA

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