Instagram & Facebook: Soziale Medien wollen Nutzer vor Schönheitswahn schützen

Die sozialen Medien Facebook und Instagram haben dem Schönheitswahn den Kampf angesagt. Neue Richtlinien sollen dafür sorgen, dass insbesondere minderjährige Nutzer besser vor zweifelhaften Beauty-Trends geschützt werden.


Foto: Pexels

Wunder-Pillen zum Abnehmen & Schönheits-OPs: in den sozialen Medien werden teilweise sehr abstruse Produkte und Dienstleistungen beworben, die den Nutzern zur perfekten Figur verhelfen sollen.

Nur für Erwachsene

Besonders junge Nutzer scheinen empfänglich für solche Beauty-Trends zu sein. Denn wenn das eigene Idol lächelnd diese Wunder-Pillen in die Kamera hält und währenddessen seinen Waschbrettbauch präsentiert, dann müssen sie doch auch funktionieren… oder? Der Gedanke, dass der Influencer aber möglicherweise nur ans Geld gedacht und sich auch nie mit den angepriesenen Produkten beschäftigt hat, kommt für manche Fans erst garnicht auf.

Damit soll nun Schluss sein! Wie der Guardien berichtet, sollen Postings über Diätprodukte und Schönheitsoperationen in Zukunft nur noch für Erwachsene sichtbar sein. Bei den vermeintlichen Wundermitteln geht die Foto-Plattform Instagram sogar noch einen Schritt weiter. Diese sollen nämlich komplett von der Plattform verschwinden.

Hoher Druck dank Instagram & Co.

Die Wohnung ist stilsicher eingerichtet, der Körper makellos und zwischen Foto-Shootings und den abgefahrensten Hobbys bleibt noch immer Zeit für einen kurzen Abstecher in die Malediven – in den sozialen Medien scheint es viele Menschen zu geben, die das perfekte Leben führen. Das erhöht wiederum den Druck auf die gewöhnlichen Nutzer. Denn im Vergleich zu den gefeierten Influencern erscheint das eigene Leben plötzlich ziemlich langweilig und der eigene Körper nicht schön genug. Genau diesen Druck möchten die Plattformen mit solchen Richtlinien nehmen. Instagram denkt beispielsweise auch daran, die Anzahl an Likes zu verstecken.

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