Klarna setzt bei der Bearbeitung von Kundenanfragen auf die Hilfe einer künstlichen Intelligenz auf Basis von OpenAI. Nach einem Monat im Einsatz zieht das Unternehmen ein erstes Fazit.


Das “K” in “KI” steht nicht für Katze

Wie Klarna bekanntgegeben hat, hat der neue KI-Kundenassistent im ersten Monat zwei Drittel aller Anfragen bearbeitet und dabei 2,3 Millionen Unterhaltungen geführt. Für das gleiche Arbeitspensum müsse man etwa 700 Vollzeitmitarbeiter beschäftigen, so das Unternehmen.

Einen negativen Effekt soll der Einsatz der KI bislang nicht gehabt haben. Die Kundenzufriedenheit liegt gleichauf mit derer menschlicher Mitarbeiter. Aufgrund präziserer Bearbeitung von Anfragen konnte die Anzahl wiederholter Anfragen sogar um 25 Prozent gesenkt werden. Und die benötigte Zeit pro Anliegen reduzierte sich von 11 auf gerade einmal 2 Minuten.



Der KI-Kundenassistent ist in 23 Märkten rund um die Uhr verfügbar und kommuniziert in mehr als 35 Sprachen. Er kann eine ganze Reihe an Aufgaben bewältigen: vom klassischen Kundenservice über die Verwaltung von Rückerstattungen und Retouren bis hin zur Unterstützung eines verantwortungsbewussten Finanzverhaltens.

“Wir sind unglaublich begeistert von diesem Start, gleichzeitig unterstreicht diese Entwicklung aber auch die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, die sich mit der zunehmenden Verbreitung von KI ergeben. Wir möchten die Öffentlichkeit und die Politik dazu ermutigen, diese Entwicklung aufmerksam zu verfolgen. Wir glauben, dass eine umsichtige, informierte und beständiger Umgang mit der KI entscheidend sein wird, um diese Transformation unserer Gesellschaft zu bewältigen”, so Sebastian Siemiatkowski, Mitgründer und CEO von Klarna.

Quelle: Klarna

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