Elektro-Vespa: Kultroller geht in Serienproduktion

Die italienische Vespa ist für viele noch immer das Aushängeschild unter den Motorrollern. 1946 kam das erste Modell unter dem Spitznamen „Paperino“ (Entchen) auf den Markt. 72 Jahre später geht nun die erste Elektro-Vespa in Produktion.


Bild: Piaggio

Die Produktion der Elektro-Vespa soll im kommenden Monat anlaufen. Ab Oktober 2018 kann die elektrifizierte Version des Kultrollers europaweit vorbestellt werden. Der tatsächliche Verkauf startet dann Anfang 2019.

Reichweite von 100 Kilometer

Der Konzern nannte zwar noch keinen konkreten Preis, kündigte allerdings an, dass er sich am Luxussegment der bisherigen Modelle orientieren wird. Man dürfte also von mindestens 4.000 Euro ausgehen. Eine Akkuladung soll den Elektroroller bis zu 100 Kilometer weit bringen. Eine zweite Variante, mit Verbrennungsmotor als Reichweitenverlängerung, kommt hingegen auf 200 Kilometer, wovon jedoch nur 50 Kilometer auf den Elektroantrieb zurückgehen.

Trotz Vintage-Design gibt es einige spannende Neuerungen. Die Vespa lässt sich beispielsweise mit dem Smartphone verbinden, während der mitgelieferte Helm bereits über integrierte Kopfhörer verfügt. Außerdem soll das Elektro-Modell den klassischen Motorrollern in Sachen Beschleunigung und Geschwindigkeit überlegen sein.

 

 

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