Diablo 2 Resurrected: Was wir bereits über die Neuauflage wissen

Im Rahmen der BlizzCon wurde die Neuauflage von „Diablo 2“ angekündigt. Ein offizielles Release-Datum gibt es noch nicht. Dafür sind jedoch eine Menge anderer Infos bekannt. Wir fassen euch alles Wichtige zusammen.


Bild: Blizzard

Remaster oder Remake?

„Diablo 2: Resurrected“ wird kein Remake, sondern ein Remaster. Das bedeutet, dass das Spiel nicht von Grund auf neu entwickelt wird. Stattdessen basiert es technisch auf dem Original von damals. Dennoch wird es einige Verbesserungen optischer Natur geben. Das Remaster wird in einer neuen 3D-Grafik gerendert, bietet eine höhere Auflösung, überarbeitete Animationen sowie verbesserte Licht- und Physik-Effekte. Der Soundtrack soll ebenfalls unverändert bleiben, dabei allerdings eine bessere Klangqualität bieten. Der einzige Teil, welcher komplett neu entwickelt wird, sind die Zwischensequenzen.

Wie sieht der Inhalt aus?

Grundsätzlich soll sich das Remaster sehr stark an dem Original orientieren. Es wird also die gleiche Geschichte erzählt, wie auch in „Diablo 2“. Und da das Addon „Lord of Destruction“ ebenfalls enthalten ist, kann man auf alle sieben Charakterklassen zurückgreifen und alle fünf Akte spielen. Neue Story-Abschnitte wird es nicht geben.

Gameplay-technisch möchten die Entwickler einige kleinere Anpassungen vornehmen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Komfort-Funktionen, wie automatisches Goldsammeln oder geteilte Lager. Einen Teil dieser Änderungen wird man auf Wunsch auch deaktivieren können, um eine möglichst unverfälschte Diablo 2 Erfahrung zu erleben.



Lassen sich Spielstände übertragen?

„Diablo 2“ und „Diablo 2: Resurrected“ werden unabhängig voneinander existieren. Das bedeutet, dass weder Spielstände noch Mods vom Original auf das Remaster übertragen werden können. Langfristig soll „Diablo 2: Resurrected“ über eigene Mods verfügen.

Dafür können die Spielstände von „Diablo 2: Resurrected“ über mehrere Plattform hinweg geteilt werden. Wer das Spiel also auf Konsole und PC spielen möchte, kann auf beiden Geräten den gleichen Speicherstand verwenden. Ob es auch Crossplay zwischen den verschiedenen Plattformen geben wird, ist nicht bekannt.

Was sind die Systemanforderungen?

Auf dem PC sind die Systemvoraussetzungen recht überschaubar. Man benötigt keine High-End-Hardware, um das Spiel flüssig darstellen zu können. Windows 10 wird allerdings vorausgesetzt. In Full-HD wird ein Intel Core i5-9600k beziehungsweise ein AMD Ryzen 5 2600 empfohlen. Bei der Grafikkarte sollte es mindestens eine Nvidia GTX 1060 oder eine AMD Radeon RX 5500 XT sein. An Speicherplatz werden 30 Gigabyte benötigt und an Arbeitsspeicher 16 Gigabyte. Empfohlene Systemanforderungen für höhere Auflösungen fehlen zum jetzigen Zeitpunkt noch.

Wann erscheint das Spiel und wie teuer wird es?

„Diablo 2: Resurrected“ erscheint für PC, PlayStation (4 & 5), Xbox (One & Series X|S) sowie Nintendo Switch. Der Preis liegt bei 40 Euro. Es gibt jedoch noch eine 60 Euro teure „Prime Evil Collection“, die unter anderem auch die Eternal Collection von Diablo 3 enthält.

Der Release ist noch für das laufende Jahr geplant. Ein konkretes Datum gibt es allerdings noch nicht. Wir gehen von einem Release im Herbst/Winter 2021 aus.

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