Deutsche verfassen immer weniger SMS

Wie die Bundesnetzagentur berichtet, verschicken die Deutschen immer weniger SMS. Die Beliebthiet von Messenger-Diensten wie WhatsApp nimmt hingegen weiter zu.


Quelle: Pixabay

Ein internetfähiges Smartphone mit zugehöriger Flatrate gehört mittlerweile beinahe zur Standardausstattung. Kein Wunder also, dass sich viele Deutsche dazu entscheiden, den klassischen Kurzmitteilungen den Rücken zu kehren. WhatsApp & Co. sind nämlich nicht nur kostenlos, sondern bieten einem diverse Features, mit denen eine SMS einfach nicht mithalten kann. Die Bundesnetzagentur hat diesen technologischen Wandel mit aktuellen Zahlen untermauert.

Die SMS als Auslaufmodell

1992 ist das Geburtsjahr der weltweit ersten SMS. 2017, also 25 Jahre später, wurden alleine in Deutschland noch 10 Milliarden Kurzmitteilungen verschickt. Klingt zunächst nach einer beeindruckenden Zahl, entpuppt sich mit Blick auf die vergangenen Jahre jedoch lediglich als kleiner Bruchteil. Fünf Jahre zuvor lag man nämlich noch bei 60 Milliarden versendeten Mitteilungen. Ganz klares Zeichen: Die SMS befindet sich auf dem absteigenden Ast.

Der Grund dafür ist leicht zu finden und nur wenig überraschend. Das mobile Internet mit all seinen Funktionen erfreut sich einer immer größerer werdenden Beliebtheit. 1,4 Milliarden Gigabyte an Daten wurden in Deutschland über das Mobilfunknetz übertragen. Das ist ein Plus von knapp 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Messenger-Dienste spielen dabei eine beachtliche Rolle. Diese haben nämlich nicht nur einen Kostenvorteil gegenüber der SMS, bieten den Nutzern nämlich auch die Möglichkeit Bilder, Videos und andere Dateien zu verschicken. Selbst (Video)Telefonate sind kein Problem mehr.

Festnetz-Nutzung geht zurück

Letzteres dürfte auch einer der Gründe sein, wieso die Deutschen immer weniger auf ihren Festnetzanschluss zurückgreifen. Insgesamt waren es noch 120 Milliarden Gesprächsminuten. Seit 2013 ist das eine Verringerung von etwa 25 Prozent. Zum Vergleich: Das mobile Gesprächsvolumen liegt bereits bei 115 Milliarden Minuten im Inland. Nur eine Frage der Zeit, bis sich die Verhältnisse also komplett wandeln.


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