Christopher Nolan: Wer braucht 4K wenn er 70mm hat?

Wer mit der Dark Knight Trilogie jemandem wie Batman ein Denkmal gesetzt hat und die Logik mit Inception sowie Interstellar, sagen wir mal „gedehnt“ hat, der darf sich auch gewisse Spleens erlauben. Christopher Nolan, als Regisseur für vorab genannte Filme verantwortlich, dreht derzeit wieder auf 70mm Film statt mit 4K Digitalkameras. Warum? Weil er kann. Und auch schon hat. Sein Film Interstellar wurde bereits in ausgewählten Kinos mit 70mm Projektoren gezeigt. Nun steht sein neustes Werk in den Startlöchern: Dunkirk

Dunkirk (Dunkerque bzw. Dünkirchen) soll laut dem Verleiher Warner Bros. der bis dato am weitesten verbreitete 70mm Film werden und so nicht nur symbolisch der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung trotzen. Damit steht er in einer traditionsreichen Reihe von 70mm Filmen wie Ben Hur und 2001: Odyssee im Weltraum, aber auch modernen Klassikern wie Quentin Tarantinos The Hateful Eight.

Wer in Genuss dieses Darstellungs-Formats kommen möchte, muss allerdings ein IMAX Kino oder Kinos mit alten 70mm Projektoren aufsuchen und sich noch bis zum deutschen Kinostart am 27. Juli 2017 gedulden.

Quelle: golem.de