Call of Duty: Cheater sehen keine anderen Spieler mehr

Cheater sind ein weit verbreitetes Problem. Da kann auch Call of Duty ein Lied von singen. Das Anti-Cheat-System RIOCHET hat nun allerdings einen kreativen Weg gefunden, mit ihnen umzugehen.


Bild: Activision

Bevor die Cheater in „Call of Duty: Warzone“ gebannt werden, werden sie von der Anti-Cheat-Software zunächst anderweitig für ihr Vorgehen bestraft. Dabei haben die Entwickler bereits verschiedenste Ansätze ins Leben gerufen. Mal gab es reine Cheater-Lobbys, in denen die Betrüger gegeneinander antreten mussten. Dann wurde das „Damage Shield“ eingeführt, welcher verhinderte, dass Cheater anderen Spielern tödlichen Schaden zufügen konnten. Und nun wurde mit „Cloaking“ ein weiteres Instrument präsentiert.

Das sogenannte „Cloaking“ sorgt dafür, dass die Cheater keine anderen Spieler mehr sehen und keinerlei Sounds mehr hören können. So laufen sie ahnungslos über die Karte, ohne zu wissen, wie ihnen geschieht. Da hilft auch der beste Aimbot nichts mehr.

Cheats werden analysiert

Die Entwickler verfolgen dabei ein höheres Ziel, als die Cheater lediglich in aller Öffentlichkeit vorzuführen. Denn während diese im Spiel betrügen, ohne dabei jedoch großen Schaden anrichten zu können, wird das ausgeführte Cheat-Programm von RIOCHET ausführlich analysiert.

Erst wenn das Tool genügend Informationen über die Funktionsweise des Cheats gesammelt hat, wird der Betrüger aus dem Spiel verbannt. Den Entwicklern zufolge wird das verwendete Anti-Cheat-Tool mit jeder weiteren Analyse besser, um künftig noch mehr Cheater hinters Licht führen zu können. Offenbar mit Erfolg. Erst im März gab es eine große Bannwelle, wobei rund 90.000 Accounts auf einmal von der Bildfläche verschwanden. In Zukunft soll das System auch in „Call of Duty: Vanguard“ eingesetzt werden.

Quelle: Call of Duty

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