Better Ads: Google will gegen nervige Video-Werbung vorgehen

Penetrante Werbung ist leider keine Seltenheit im Internet. Besonders nervig sind eingebettete Videos, die beim Laden der Seite automatisch starten und erst einmal 60 Sekunden Werbung abspielen. Genau das möchte Google in Zukunft verhindern.


Bild: unsplash.com

Die Coalition for Better Ads wurde im Jahr 2016 von Google ins Leben gerufen um die Verbreitung von Adblockern einzudämmen. Die Überlegung dahinter ist ziemlich simpel: wenn man dafür sorgt, dass alle nervige Werbeformen aus dem Internet verschwinden, haben die Nutzer auch keinen Grund auf Werbeblocker zurückzugreifen.

Die nun vorgestellten Regelungen betreffen kurze Videos mit einer Länge von bis zu acht Minuten. Demnach darf die Vorspann-Werbung solcher Videos nicht länger als 31 Sekunden sein, außer man kann sie innerhalb der ersten fünf Sekunden überspringen. Außerdem dürfen kurze Videos nicht mehr mittendrin für Werbung unterbrochen werden. Zudem sind auch Grafiken oder Texte verboten, die entweder mittig über dem Video erscheinen oder mehr als 20 Prozent der Bildfläche bedecken.

Wer gegen den neu definierten Standard verstößt, der hat laut Pressemitteilung mit Konsequenzen zu rechnen. So soll der Browser Google Chrome ab August nicht nur alle Werbungen blocken, die gegen die Regeln verstoßen, sondern auch alle anderen Werbungen auf der entsprechenden Webseite, sofern der Seitenbetreiber keine Besserung vornimmt. Google möchte sich im übrigen auch nicht bevorzugen. Demnach werden auf YouTube die gleichen Regeln gelten, wie auf allen anderen Seiten.

Quelle: betterads

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