Scheinbar können Nutzerinnen und Nutzer von Apple-Produkten wie einem iPhone oder einem iPad die Geräte bald über ihre Augen steuern. Und das ganz ohne eine spezielles System oder zusätzliche Hardware.


Quelle: Foto von Arteum.ro auf Unsplash

Im Rahmen der kommenden WWDC 2024 gibt Apple bereits jetzt einen Ausblick auf die kommenden Bedienungshilfen, die mit iOS 18 und iPadOS 18 einhergehen sollen. Dazu gehören Features wie die Steuerung per Augen, haptische Musik und Vocal-Shortcuts. Apple zielt darauf ab, die Bedienung der Geräte, insbesondere für Personen mit Beeinträchtigungen, zu verbessern. Natürlich können diese neuen Funktionen aber von jedem genutzt werden. Um sie zu aktivieren, müssen die Optionen in den Einstellungen meist separat aktiviert werden. Diese Einstellungen finden sich im Menü „Bedienungshilfen“ in den iOS- und iPadOS-Einstellungen.

Die neuen Funktionen sollen auf allen Geräten verfügbar sein, die mindestens mit einem A12-SoC oder einem neueren KI-Chip von Apple ausgestattet sind. Zu den Modellen mit diesem Chip gehören die iPhones ab der X-Serie. Diese Modelle haben jeweils eigene Prozessorkerne für die Arbeit mit KI-Algorithmen. Daher können sie die Routinen zur Analyse der Augenbewegungen lokal auf dem Gerät ausführen.


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Die Augensteuerung ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, nur mit einem Blick durch ihre Apple-Geräte zu navigieren. Wenn man länger auf einer Anwendung verweilt, wird dies als Auswahl oder Klick gewertet. Obwohl der Einrichtungs- und Kalibrierungsprozess möglicherweise einige Sekunden dauert, passt sich die Augensteuerung im Laufe der Zeit immer besser an den individuellen Nutzer an.

Zudem will Apple sogenannte Vocal Shortcuts einführen. In Zukunft soll es bereits genügen eine Lautäußerung von sich zu geben, um einen ganzen Vorgang in Gang zu setzen. Das soll ähnlich wie bei schriftlichen Shortcuts funktionieren und scheinbar auch individuell anpassbar sein. Außerdem sollen Apple-Geräte zukünftig haptisches Feedback beim Abspielen verschiedener Songs geben können. Weitere Informationen veröffentliche Apple auf seinem Blog. Laut dem Hersteller sollen die neuen Funktionen dann im Laufe des Jahres verfügbar sein.

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