Geschätzte Lesedauer: 5 Minuten
Einen eigenen Roboter zusammenbauen, selbst programmieren und anschließend zum Leben erwecken? Genau das ist mit dem Experimentierkasten Smart Robots Max von fischertechnik möglich. Dabei geht es nicht nur ums Bauen, sondern auch ums Tüfteln, Ausprobieren und Verstehen. Wir schauen uns hier den Baukasten genauer an.

Hinweis: Dieser Blogartikel enthält Werbung
Ein Bausatz mit vielen Möglichkeiten
Smart Robots Max ist für Kinder ab zehn Jahren gedacht, die spielerisch in die Welt der Robotik und Programmierung eintauchen möchten. Insgesamt sind 530 Bauteile enthalten, aus denen sich gleich neun verschiedene Robotermodelle zusammensetzen lassen. Das reicht vom einfacheren Einstiegsmodell über verschiedene Fahrroboter bis hin zu einem Tanzroboter. Die einzelnen Projekte sind dabei unterschiedlichen Lernstufen zugeordnet. Je nach Erfahrung kann man so mit leichteren Modellen starten und sich nach und nach an schwierigere Aufgaben wagen.
Dabei bleibt es aber natürlich nicht nur beim Bauen, denn mit Motoren, Sensoren und dem RX Controller lassen sich die Roboter auch selbst programmieren. So können Kinder ausprobieren, wie die einzelnen Komponenten überhaupt zusammenspielen und was passieren muss, damit der Roboter am Ende genau das macht, was er soll.
So kommt Bewegung ins Spiel
Ist der Roboter einmal zusammengebaut, geht es ran an die Technik. Im Set sind insgesamt vier Mini-Motoren enthalten, die jeweils ein sogenanntes Omniwheel antreiben. Die speziellen Räder ermöglichen es dem Roboter, sich vorwärts, rückwärts und sogar seitwärts zu bewegen.
Spannend wird es, sobald die verschiedenen Sensoren ins Spiel kommen. Sie liefern dem Roboter Informationen, die sich anschließend in die programmierten Abläufe einbinden lassen. So kann der IR-Spursensor beispielsweise eine Linie erkennen, an der sich das Modell orientiert. Der RGB-Gestensensor erfasst dagegen unter anderem Farben und Abstände und erkennt Bewegungen in sechs Richtungen. Je nach Programmierung führt der Roboter daraufhin die zuvor festgelegte Aktion aus. Auch eine LED für verschiedene Lichteffekte ist mit dabei.
Der leichte Einstieg in die Programmierung
Das Herzstück bildet der RX Controller, der als zentrale Steuereinheit dient. Programmiert wird dann mit der hauseigenen Umgebung ROBO Pro Coding, wobei für den Einstieg eine grafische Oberfläche mit Blöcken zur Verfügung steht. Darüber lassen sich verschiedene Befehle festlegen und miteinander verknüpfen. Wann soll sich ein Motor drehen? Was passiert, wenn ein Sensor ein Signal erkennt? Und welche Aktion soll darauf folgen? Solche Abläufe können Kinder selbst erstellen, ausprobieren und anschließend immer wieder anpassen. So lernen sie ganz nebenbei, wie Hard- und Software überhaupt zusammenspielen.
Wer bereits etwas mehr Erfahrung mitbringt, kann in ROBO Pro Coding auch mit Python programmieren. Die Software selbst läuft übrigens unter Windows, Linux, macOS, Android und iOS und lässt sich damit sowohl am Computer als auch auf mobilen Geräten nutzen.
Erste Einblicke in Künstliche Intelligenz
Noch einen Schritt weiter geht es mit dem Thema neuronale Netze. Dafür steht ein eigenes Software-Tool bereit, mit dem sich diese sogar selbst trainieren lassen. So können Kinder ein grundlegendes Verständnis für neuronale Netze entwickeln und erste Einblicke in die Funktionsweise von Künstlicher Intelligenz gewinnen. Der Experimentierkasten bietet damit erste Berührungspunkte mit einem Thema, das heute eine immer wichtigere Rolle spielt.
Das steckt im Baukasten
- 1x RX Controller
- 4x Omniwheels
- 4x Mini-Motoren
- 1x IR-Spursensor
- 1x RGB-Gestensensor
- 1x Taster
- 1x Batteriehalter (Batterien nicht enthalten)
- 1x USB-Verbindungskabel
- 1x 6-poliges Erweiterungskabel

Fazit
Mit fischertechnik Smart Robots Max können Kinder nicht nur eigene Roboter zusammenbauen, sondern diese auch selbst programmieren und vor allem verstehen, was technisch überhaupt dahintersteckt. Die neun verschiedenen Modelle sorgen für jede Menge Abwechslung und bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Dabei erfahren Kinder direkt am eigenen Roboter, welche Aufgaben die Motoren und Sensoren übernehmen.
Gleichzeitig erleichtert die grafische Programmieroberfläche den Einstieg und ermöglicht es, spielerisch erste Erfahrungen im Coding zu sammeln. Wer bereits Programmiererfahrung mitbringt oder noch tiefer einsteigen möchte, kann zudem auf Python zurückgreifen. Mit neuronalen Netzen geht der Baukasten außerdem über die klassische Programmierung hinaus und ermöglicht Kindern, sich auch praktisch mit Künstlicher Intelligenz zu beschäftigen. So vermittelt er Schritt für Schritt, wie aus einzelnen Bauteilen und den passenden Befehlen schließlich ein funktionierender Roboter entsteht.
