Es gibt Neuigkeiten rund um die PlayStation 6. Leaks und Analysten gehen derzeit davon aus, dass Sonys nächste Konsole die Marke von 1.000 US-Dollar knacken könnte. Wir schauen uns an, wie realistisch das ist und welche Infos bisher bekannt sind.

Viele warten bereits gespannt auf die nächste Konsolengeneration von Sony. Gerüchten zufolge galt bislang die Weihnachtssaison 2027 als möglicher Release-Zeitraum. Aufgrund der aktuellen Marktlage und der anhaltenden Speicherknappheit halten einige Analysten inzwischen jedoch auch einen Marktstart erst im Jahr 2028 für denkbar. Die Speicherkrise sorgt dabei nicht nur für Engpässe bei wichtigen Komponenten, sondern treibt gleichzeitig auch die Preise deutlich nach oben.
Herstellungskosten der PlayStation 6
Alleine die Materialkosten werden von Hardware-Insider KeplerL2 auf 960 US-Dollar geschätzt. Im März diesen Jahres waren es noch rund 200 US-Dollar weniger. Als Hauptgrund gilt die anhaltende Speicherknappheit, DRAM-, GDDR7- und SSD-Speicher sind momentan schwierig zu bekommen. Zudem sind auch die Halbleiterpreise in die Höhe geklettert. Zusätzlich treiben höhere Produktions- und Transportkosten die Ausgaben weiter nach oben. Eine schnelle Besserung ist laut Western Digital derzeit nicht zu erwarten. Die verfügbaren Speicherkapazitäten sind bereits auf Jahre hinaus verplant, sodass sich die Lage wohl nicht kurzfristig entspannen wird.
Das soll in der PlayStation 6 stecken
Laut Hardware-Insider KeplerL2 soll die PlayStation 6 auf einer neuen AMD-Plattform basieren. Herzstück der Konsole könnte eine speziell für Sony entwickelte Custom-APU mit dem Codenamen Orion sein. Dem Leak zufolge soll diese Prozessorlösung moderne Zen-6-Rechenkerne mit zusätzlichen Zen-6c-Effizienzkernen kombinieren. Außerdem ist von einer RDNA-5-Grafikeinheit sowie einem Unified Memory mit bis zu 30 GB GDDR7-Speicher die Rede. Teilweise wird sogar spekuliert, dass zusätzlich besonders stromsparende Zen-6-LP-Kerne zum Einsatz kommen könnten.
Ob die PlayStation 6 tatsächlich mit dieser Hardware erscheint, bleibt abzuwarten. Sony hat die Spezifikationen bislang nicht bestätigt, weshalb es sich aktuell noch um Gerüchte handelt.
Das ist bisher von Sony bekannt
In zahlreichen Ländern musste für eine PlayStation zuletzt tiefer in die Tasche gegriffen werden. Sorgen um die Nachfrage macht sich Sony deshalb aber offenbar nicht. Nach Angaben des Unternehmens wächst die PlayStation-Community weiterhin. Zudem betont Sony, dass nicht allein der Preis über den Erfolg einer Konsole entscheidet – entscheidend sei vielmehr, welchen Mehrwert die Hardware bietet. Interessant ist allerdings, dass Sony in Japan von dieser Strategie abweicht. Dort wird die PS5 Digital Edition bewusst mit Verlust verkauft, um die eigene Marktposition weiter auszubauen.
Der Hersteller Sony will weiterhin die Preise für Hardware und Speicher beobachten. Klar ist dem Unternehmen aber, dass kein Minusgeschäft gefahren werden soll. Laut Sony ist es nicht möglich, die gestiegenen Kosten für Bauteile vollständig selbst aufzufangen.
Was könnte die PlayStation 6 kosten?
Offiziell hat Sony bislang keinen Preis für die PlayStation 6 genannt. Aufgrund der gestiegenen Herstellungskosten rechnen inzwischen jedoch viele Analysten mit einem deutlich höheren Einstiegspreis. Aktuelle Schätzungen gehen von 900 bis 1.000 US-Dollar aus. Sollte Sony die Mehrkosten weitgehend an die Käufer weitergeben, könnte der Preis sogar auf 1.000 bis 1.200 US-Dollar steigen. Für Europa wäre damit ein Verkaufspreis von rund 1.000 bis 1.200 Euro denkbar.
Offiziell hat sich Sony weder zu einem Release-Termin noch zu einem Preis der PlayStation 6 geäußert. Klar ist jedoch, dass Sony die Entwicklung der Hardware- und Speicherpreise genau im Blick behält. Ob die aktuellen Leaks zutreffen, wird sich erst mit der offiziellen Vorstellung der Konsole zeigen.
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