Das Steam Deck OLED von Valve war seit Monaten nicht mehr erhältlich. Jetzt ist die Handheld-Konsole wieder lieferbar, allerdings mit einem großen Minuspunkt. Valve hat die Preise ordentlich angehoben und Käufer müssen über 200 Euro mehr zahlen.

Bild: Valve

Wer sich in den vergangenen Monaten ein Steam Deck OLED kaufen wollte, hatte oft Pech. Die Konsole war über längere Zeit ausverkauft und Valve versprach immer wieder, sich um die Verfügbarkeit zu kümmern. Jetzt ist das Steam Deck OLED zwar wieder im Handel verfügbar, dafür fällt der neue Preis deutlich höher aus als noch zur Markteinführung. Wer die Handheld-Konsole jetzt kaufen möchte, muss also ab sofort deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Die neuen Preise des Steam Deck OLED

Das Steam Deck OLED mit 512 GB Speicherplatz kostet jetzt 779 Euro. Zum Release Ende 2023 lag der Preis noch bei 569 Euro. Damit wird die 512-GB-Variante rund 37 Prozent teurer. Noch stärker fällt der Anstieg beim 1-TB-Modell aus. Hier steigt der Preis von ursprünglich 679 Euro auf 919 Euro. Das entspricht einem Plus von etwa 35 Prozent.

In den USA fallen die Preiserhöhungen sogar noch stärker aus. Grund dafür sind vermutlich die ursprünglich niedriger angesetzten Preise zum Marktstart. Die 512-GB-Variante kostete anfangs 549 US-Dollar und liegt jetzt bei 789 US-Dollar. Das entspricht einer Preissteigerung von fast 44 Prozent. Noch heftiger trifft es das 1-TB-Modell des Steam Deck OLED. Hier steigt der Preis von 649 auf 949 US-Dollar, was einem Anstieg von über 46 Prozent entspricht.

Technik bleibt unverändert

Trotz der deutlich höheren Preise bleibt die Hardware des Steam Deck OLED unverändert. Weiterhin verbaut Valve ein 7,4 Zoll großes OLED Display mit einer Auflösung von 1280 × 800 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 90 Hz.

Auch im Inneren bleibt alles beim Alten. Die Handheld Konsole setzt weiterhin auf die AMD Custom APU 0405 mit vier Zen 2 CPU Kernen, einer RDNA 2 Grafikeinheit mit acht Kernen sowie 16 GB schnellem Arbeitsspeicher.

Warum das Steam Deck teurer wird

Das US-amerikanische Softwareunternehmen Valve teilte die Gründe für die Preiserhöhung zusammen mit den neuen Preisen selbst in einem Beitrag auf Steam mit. Gestiegene Kosten der benötigten Komponenten sowie andere globale logistische Herausforderungen, welche die gesamte Branche betreffen, sollen wohl ausschlaggebend für die höheren Preise sein. Falls sich an der Situation etwas ändern sollte, will Valve darüber informieren.


Nach der jüngsten Preiserhöhung der Nintendo Switch 2 ab September wird jetzt auch mit dem Steam Deck OLED die nächste Handheld-Konsole teurer. Auch andere Konsolen sind betroffen, denn Sony hat bereits zum dritten Mal seit Markteinführung die Preise der PlayStation 5 angehoben.

Spannend bleibt außerdem, wie es mit der Steam Machine und dem Steam Frame von Valve weitergeht. Bisher gibt es weder ein Veröffentlichungsdatum noch konkrete Preise. Durch die stark gestiegenen RAM-Preise könnten sowohl die Steam Machine als auch der Steam Frame allerdings deutlich teurer werden als ursprünglich erwartet.

Quelle: heise/WinFuture

0 0 votes
Beitragsbewertung