Die offizielle Ankündigung von Metro 2039 macht große Versprechungen und weckt sofort die Neugier der Fans. Was dich im neuen Teil der beliebten Shooter-Reihe erwartet und wann der Release geplant ist, erfährst du hier.

Bild: YouTube

Nach einem ersten Teaser wurde der neue Teil der Metro-Reihe gestern offiziell vorgestellt. Bereits diesen Winter soll das Spiel für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC erscheinen. Der erste Trailer liefert dabei spannende Einblicke in das, was dich in Metro 2039 erwartet.

Schnell wird klar, dass die Atmosphäre deutlich düsterer ist als im Vorgänger Exodus. Statt weitläufiger Landschaften setzt das Spiel stärker auf eine beklemmende, klaustrophobische Stimmung. Metro 2039 bleibt ein reines Einzelspieler-Erlebnis und legt den Fokus klar auf Story, Überleben und das Leben in einer von Propaganda geprägten Welt.

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Du befindest dich 25 Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg an einem düsteren Ort. Geplagt von Albträumen kehrst du dorthin zurück, wo du eigentlich nie wieder hinwolltest. Die wenigen Überlebenden stehen unter der Kontrolle eines strengen Regimes und sind gezwungen, im Metro-System auszuharren – gefangen tief unter der Erde.

Anders als im Vorgänger Metro Exodus steht Artjom diesmal nicht im Mittelpunkt. Stattdessen rückt ein Anführer des gewaltvollen und von Propaganda dominierten Novareichs in den Fokus. Auch spielerisch schlägt Metro 2039 eine neue Richtung ein: Die großen, offenen Gebiete aus Exodus werden durch enge Abschnitte im Metro-System ersetzt. Der Schwerpunkt liegt auf klaustrophobischen Levels, intensiver Erkundung und einer dichten Atmosphäre, während Kämpfe weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Ukrainekrieg beeinflusst Spielentwicklung

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine arbeitet Entwicklerstudio 4A Games unter extrem schwierigen Bedingungen an Metro 2039. Teile der Entwicklung fanden direkt in der Ukraine statt – teilweise sogar mithilfe von Stromaggregaten. Dennoch macht das Team klar: Weder Raketen noch Drohnen konnten sie stoppen. Diese Erfahrungen haben nicht nur den Entwicklungsprozess, sondern auch die Inhalte des Spiels stark geprägt. Besonders die Folgen von Krieg und Unterdrückung rücken stark in den Mittelpunkt der Handlung.

Detailreiche Umgebungen

Ein besonderes Highlight des neuen Metro-Teils sind die sogenannten Frozen Storys. Betritt man einen Raum, lässt sich sofort erahnen, was dort zuvor geschehen ist. So entsteht das Gefühl, in eine längst vergangene Welt einzutauchen. Das sorgt nicht nur für eine dichte Atmosphäre, sondern lädt auch zum Erkunden ein und macht das Spielerlebnis spürbar emotionaler.

4A Engine stark überarbeitet

Auch technisch macht Metro 2039 einen großen Sprung. Das ukrainische Studio 4A Games hat die hauseigene 4A Engine deutlich überarbeitet und vor allem beim Rendering sowie beim Raytracing nachgelegt. Zwar setzte bereits der Vorgänger auf diese Technik, doch diesmal wurden Beleuchtung und Performance noch einmal spürbar verbessert. Das Ergebnis sind realistischere Umgebungen mit deutlich mehr Details.


Unterm Strich verspricht Metro 2039 ein intensives und atmosphärisches Erlebnis in der düsteren Welt der postapokalyptischen Moskauer Metro. Spieler können sich auf eine emotionale Reise freuen, die die Frage aufwirft: Gibt es noch Hoffnung oder ist längst alles verloren? Spätestens diesen Winter werden wir es herausfinden, auch wenn bisher noch ein genaues Release-Datum fehlt.

Was hältst du vom Trailer und welche Erwartungen hast du an Metro 2039? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen!

Quelle: Golem/Deep Silver

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