Besonders die kürzliche Vorstellung des MacBook Neo hat die Diskussion um die Performance von Windows erneut angeheizt. Welche Verbesserungen Microsoft plant, erfährst du in diesem Beitrag.

Viele Nutzer kritisieren vor allem die Geschwindigkeit von Windows 11. Ein zentraler Punkt ist dabei der hohe RAM-Verbrauch, der im Alltag zu spürbaren Leistungseinbußen führt.

Kritik an Windows

Die Benutzeroberfläche wirkt teilweise träge und auch der Datei-Explorer zeigt nicht immer die gewünschte Performance. Neben diesen technischen Aspekten sorgen auch weniger optimierte Updates und überladene Funktionen für Frust bei den Nutzern. Angesichts der starken Konkurrenz durch Apple und Linux steht Microsoft zunehmend unter Druck, sein Betriebssystem weiterzuentwickeln.

Vor allem der hohe RAM-Verbrauch führt in Windows 11 zu einem erheblichen Performance-Verlust. Die Folgen sind eine stockende Benutzeroberfläche und ein langsamer Datei-Explorer. Bereits im Dezember versprach Microsoft die Verbesserung der Gaming-Performance.

Steigerung der Performance

Microsoft hat die Kritik erkannt und arbeitet bereits an konkreten Verbesserungen. Laut einer aktuellen Ankündigung von Pavan Davuluri soll vor allem die RAM-Auslastung deutlich reduziert werden. Ziel ist es, im Leerlauf weniger Ressourcen zu verbrauchen, damit mehr Leistung für aktive Anwendungen zur Verfügung steht. Dadurch soll sich auch die Reaktionsgeschwindigkeit beim Multitasking spürbar verbessern.

Wie genau diese Optimierungen technisch umgesetzt werden, ist noch nicht vollständig bekannt. Eine mögliche Richtung könnte die Verlagerung von Funktionen auf WinUI 3 sein. Wie genau das Unternehmen den hohen Bedarf an Arbeitsspeicher senken möchte, bleibt jedoch noch unklar.

Neue Funktionen im Überblick

Microsoft arbeitet aktuell daran, Windows spürbar schneller, weniger störend und stärker anpassbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen eine bessere Performance, flexiblere Updates und ein gezielterer Einsatz von KI.

Einige der geplanten Verbesserungen werden bereits im Laufe dieses Monats und im April für Windows-Insider bereitgestellt. Dort können Nutzer die Neuerungen testen und über den Feedback Hub ihre Meinung einbringen.

Welche Änderungen es am Ende in die finale Version schaffen, ist noch nicht entschieden. Einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen findest du hier.

Flexiblere Taskleisten-Anpassung
Die Taskleiste kann künftig auch oben oder an den Seiten platziert werden.

Gezieltere KI-Integration (Copilot)
Microsoft integriert KI bewusster und reduziert unnötige Copilot-Funktionen in Apps wie Notepad oder Fotos.

Weniger störende Updates
Updates werden planbarer, können einfacher verschoben oder übersprungen werden und sorgen für weniger Unterbrechungen.

Schnellerer Datei-Explorer
Schnellere Startzeit, flüssigere Navigation und eine stabilere Leistung im Alltag.

Mehr Kontrolle über Widgets
Widgets werden weniger aufdringlich und lassen sich stärker personalisieren.

Verbessertes Insider-Programm
Klarere Struktur, bessere Builds und mehr Transparenz beim Feedback-Prozess.

Neuer Feedback Hub
Überarbeitetes Design, einfachere Feedback-Abgabe und bessere Community-Interaktion.

Falls dein PC in letzter Zeit etwas ins Stocken geraten ist und ein Upgrade beim Arbeitsspeicher gut gebrauchen könnte, lohnt sich ein Blick bei ALTERNATE.

Quelle: Windows/ComputerBase

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