61 Millionen aktive Nutzer: Der Epic Games Store ist Steam auf den Fersen

Die Gratisspiele zeigen ihre Wirkung: Der Epic Games Store wird immer beliebter und verzeichnete im vergangenen Monat 61 Millionen aktive Nutzer. Steam ist aber nach wie vor die Nummer 1 auf dem PC.


Bild: Epic Games

GTA V, Civilization 6, Borderlands und Ark Survival Evolved: innerhalb kürzester Zeit verschenkte Epic Games vier hochkarätige Spiele. „We invested in acquiring the rights to give four of the biggest games in the world away free.“ , sagte Steve Allison, General Manager bei Epic Games. Eine Investition, die sich ausgezahlt hat. Noch nicht einmal zwei Jahre nach dem Start der Spiele-Plattform verzeichnet der Epic Games Store 61 Millionen aktive Nutzer. Zu Spitzenzeiten waren rund 13 Millionen Nutzer gleichzeitig online. Allison zufolge hätten die Resultate der Promotion-Aktion die Erwartungen des Unternehmens weit übertroffen.

Zum Vergleich: Steam kam im Jahr 2019 auf durchschnittlich rund 91 Millionen aktive Nutzer pro Monat. Und erst im April 2020 konnte man mit mehr als 24 Millionen gleichzeitig angemeldeten Nutzern einen neuen Rekord aufstellen. Der Vorsprung scheint also vorerst noch komfortabel zu sein.

Der Epic Games Store wird seit dem Release 2018 kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite bietet der Store den Entwicklern deutlich attraktivere Konditionen als Steam. Auf der anderen Seite fehlen dem Epic Games Store aber auch einige nützliche Features, beispielsweise Workshops und anpassbare Nutzerprofile.

Ein ähnliches Bild bei den Spielen. Immer wieder verschenkt Epic Games teils hochkarätige Titel. Gleichzeitig „zwingt“ man die Spieler aber auch mithilfe etlicher Exklusivtitel dazu, den hauseigenen Store zu nutzen, was natürlich nicht für Begeisterung sorgt.

Die Zukunft bleibt spannend. Ewig wird sich Epic Games diese Geschäftsstrategie wohl nicht leisten können. Bislang kann das Unternehmen noch auf die immensen Umsätze von Fortnite zurückgreifen. Doch auch bei Fortnite macht sich bereits ein Abwärtstrend bemerkbar.

Quelle: Havas Media

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