In wenigen Tagen sind die neuen Prozessoren von Intel endlich im Handel erhältlich. Die mittlerweile schon 13.-Core-Generation hört auf den Namen „Raptor Lake“ und besteht zum Start aus drei verschiedenen Modellen. Wir fassen euch die wichtigsten Infos zusammen.


Bild: Intel

Was ist neu?

Auch wenn die grundlegende Architektur gleich bleibt, hat Intel die beliebten Core-Prozessoren in vielerlei Hinsicht überarbeitet. Die Performance-Kerne takten deutlich höher als bei den Vorgängern und die Effizienz-Kerne wurden in ihrer Anzahl sogar verdoppelt. Damit machen die CPUs sowohl im Single- als auch im Multi-Thread-Bereich einen ordentlichen Schritt nach vorne. Hinzu kommen größere L2- und L3-Caches sowie eine Unterstützung von DDR5-RAM mit bis zu 5.600 MT/s. Auch DDR4-RAM mit bis zu 3.200 MT/s wird weiterhin unterstützt.

Kompatibel sind die Prozessoren sowohl mit den neuen Chipsätzen der 700er-Serie, die unter anderem mit einer erhöhten Anzahl an PCI-Express-4.0-Lanes und USB-3.2-Gen-2×2-Anschlüssen punktet, als auch mit den alten der 600er-Reihe. So lässt sich das Setup einfach an die eigenen Bedürfnisse und das vorhandene Budget anpassen.

Intel zufolge führen die Verbesserungen zu einer bis zu 15 Prozent besseren Single-Thread- und einer bis zu 41 Prozent besseren Multi-Thread-Leistung der Prozessoren. Im Gaming-Bereich sei das Flaggschiff bis zu 24 Prozent schneller unterwegs. „Mit unserer neuesten Generation von Flaggschiff-Intel-Core-Prozessoren der 13. Generation setzen wir einmal mehr neue Maßstäbe für die PC-Leistung“, äußerte sich Michelle Johnston Holthaus, Executive Vice President und General Manager der Client Computing Group bei Intel.



Welche CPUs gibt es?

Intel hat bekanntgegeben, dass es insgesamt mehr als 50 verschiedene Prozessoren der neuen Reihe geben soll. Zum Start werden zunächst aber nur sechs Stück erhältlich sein. Genauer gesagt drei unterschiedliche Prozessoren, die einmal mit und einmal ohne integrierte Grafikeinheit angeboten werden. Letztere sind mit dem Namenszusatz „F“ versehen. Bei der Grafikeinheit handelt es sich um die UHD 770, die auch schon bei der Vorgänger-Generation zum Einsatz kommt.

Das vorerst kleinste Modell wird der Intel Core i5-13600K(F). Er verfügt über acht Effizienz-Kerne mit einem Takt von bis zu 3,9 GHz und sechs Performance-Kerne mit bis zu 5,1 GHz. Der L2-Cache ist 20 MB und der L3-Cache 24 MB groß. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert Intel mit 181 Watt. Die Grundlastaufnahme liegt bei 125 Watt.

Im Mittelfeld wartet der Intel Core i7-13700K(F) auf uns. Er hat ebenfalls acht Effizienz-Kerne zu bieten, wobei der Takt mit bis zu 4,2 GHz ein wenig höher ausfällt. Hinzu kommen noch acht Performance-Kerne, welche im Turbo maximal 5,4 GHz erreichen. Der L2-Cache ist 24 MB und der L3-Cache 30 MB groß. Die typische Leistungsaufnahme liegt bei 125 Watt. Im Turbo-Betrieb sind bis zu 253 Watt nötig.

Mit seinen insgesamt 16 Effizienz-Kernen und acht Performance-Kernen stellt der Intel Core i9-13900K(F) zumindest vorerst die Speerspitze von „Raptor Lake“ dar. Auch die Taktfrequenzen fallen bei dem Modell am höchsten aus. Die Effizienz-Kerne laufen mit bis zu 4,3 GHz und die Performance-Kerne unter Thermal Velocity Boost sogar mit bis zu 5,8 GHz. Mit einem 32 MB großen L2- und einem 36 MB großen L3-Cache liegt der Intel Core i9-13900K(F) ebenfalls ganz vorne. Die Leistungsaufnahme des Prozessors liegt auf dem gleichen Niveau wie beim Intel Core i7-13700K(F).

Preis & Verfügbarkeit

Alle oben genannten Prozessoren sind ab dem 20. Oktober im Handel erhältlich. Vorbestellungen können bereits jetzt aufgegeben werden. Die Preise für den Intel Core i5-13600K(F) beginnen bei 369 Euro. Der Intel Core i7-13700K(F) schlägt mit mindestens 499 Euro zu Buche. Und für den Intel Core i9-13900K(F) werden mindestens 709 Euro fällig. Die brandneuen Z790-Mainboards erscheinen ebenfalls am 20. Oktober und sind bei ALTERNATE erhältlich.

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