Neues iPad für Schüler und Studenten

Technik und Bildung, 2 Welten die sich leider noch immer nicht richtig miteinander kombinieren lassen. Apple versucht nun mit dem neuen iPad genau diese Verbindung zu stärken. Auf einem Bildungsevent in Chicago hat der amerikanische Technik-Riese seine neue iPad-Generation vorgestellt. Die soll sich dabei primär an Schüler und Studenten richten.


Das Bildungs-iPad im Detail

Apple iPad Schule und Uni
Quelle: engadget

Mit 9,7-Zoll ist das neue iPad definitiv groß- und gleichzeitig handlich genug für die Nutzung in der Schule/Uni. Zudem ist es mit einer 8-Megapixel starken Kamera ausgestattet und verfügt über den klassischen Fingerabdrucksensor. Auch der Akku sollte mit einer angegebenen Laufzeit von 10 Stunden den Schul-Alltag problemlos bewältigen können. Außerdem soll das iPad auch zusammen mit dem Apple Pencil verwendet werden können. Das war bisher nur mit den deutlich teureren Pro-Modellen möglich und wird die Nutzung in der Schule/Uni deutlich erleichtern können. Insgesamt sollen den Schülern bis zu 20.000 Bildungs-Apps zu Verfügung stehen, mit denen man beispielsweise einfache Präsentationen erstellen kann. Und eine neue Classroom-App erlaubt es den Lehrern während des Unterrichts auf die iPad’s ihrer Schüler zugreifen zu können.

Wie üblich wird es das neue iPad in einer WLAN Version (349€) und einer LTE Variante (479€) zu kaufen geben. Den Apple Pencil muss man sich wie gewohnt separat hinzukaufen.


Ein iPad im Unterricht – Funktioniert das?

Während sich Tablets, Smartphones und Netbooks in einer Universität problemlos nutzen lassen, sieht es in den deutschen Schulen nicht ganz so gut aus. Eine aktuelle Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zeigt eindrucksvoll, dass digitale Medien in den deutschen Schulen noch lange nicht angekommen sind.

Smartphone, Laptop, Netbook, iPad im Unterricht

Lediglich das Whiteboard (31%) und der Computer (22%) kommen regelmäßig im Unterricht zum Einsatz. Kein Wunder, denn in den meisten Fällen sind die Schüler bereits bewanderter im Umgang mit den neuen Medien, als die Lehrer selbst. Solange also keine passende Bildungsreform bevorsteht, nutzt uns auch das beste iPad nichts.


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