Elon Musk hat sich in einem Interview zur typisch deutschen Bürokratie geäußert. Sein Fazit: es dürfte gerne etwas weniger sein.


Bild: n-tv.de

Elon Musk hat der entstehenden Gigafactory Berlin einen Besuch abgestattet, um die Baufortschritte zu begutachten. Dort stellte er sich auch einigen Fragen des Fernsehsenders n-tv. Angesprochen auf die Bürokratie in Deutschland, konnte er sich einen kritischen Kommentar nicht verkneifen. „Ich finde, es dürfte etwas weniger Bürokratie sein. Das wäre besser“, begann er seine Ausführung. „Vorschriften sind unsterblich. Je länger eine Gesellschaft besteht, desto mehr Vorschriften sammeln sich an“. Deshalb sollte es immer einen aktiven Prozess geben, bestehende Vorschriften auch wieder abzuschaffen. Ansonsten sei irgendwann „nichts mehr erlaubt“.

Nichtsdestotrotz zeigt sich Musk zufrieden mit den Fortschritten der Gigafactory Berlin. Wenn alles gut gehe, könne die Produktion noch Ende dieses Jahres aufgenommen werde. Eine präzise Vorhersage sei jedoch schwierig. Man könne schließlich erst anfangen zu produzieren, sobald auch alle Teile da sind.

Ursprünglich wollte Tesla bereits im Juli mit der Produktion in Brandenburg beginnen. Das Genehmigungsverfahren ist bislang allerdings noch nicht final ausgelegt. Ein überarbeiteter Antrag, in dem neuerdings auch die Errichtung und der Betrieb einer Anlage zur Batteriezellherstellung thematisiert wird, muss noch angenommen werden. Bisher beruft sich Tesla noch auf mehrere „vorzeitige Genehmigungen“.

Quelle: n-tv

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