Apex Legends: 10 Millionen Spieler nach nur drei Tagen

Der Start des neuen Battle-Royale-Hits „Apex Legends“ läuft für Entwickler Respawn besser als erwartet. Selbst Fortnite konnte zum Launch nicht so viele Spieler vorweisen.


© EA

Nur 72 Stunden nach Release konnten die Entwickler von Apex Legends das Erreichen eines ersten Meilensteins verkünden. Ziemlich genau drei Tage hatte es gedauert, bis das Spiel zehn Millionen Nutzer vorweisen konnte. Zwischenzeitlich waren sogar mehr als eine Millionen Spieler gleichzeitig online. Eine herausragende Bilanz!


„Wir wussten, dass es riskant sein würde, das Franchise in diese Richtung zu führen, Free2Play zu wählen und den Launch überraschend durchzuführen. Aber wir haben uns in Apex Legends verliebt und wollten, dass auch andere Leute es spielen.“  Vince Zampella, Respawn Entertainment


Das Erfolgsrezept

Aber warum kommt das Spiel so gut an? Wie lautet das Erfolgsrezept hinter Apex Legends? Wir haben uns das Spiel und das dahinter liegende Konzept mal etwas genauer angesehen:

1. Free-2-Play: Spiele die kein Geld kosten, ziehen grundsätzliche auch mehr Spieler an – zumindest wenn das Spielprinzip auch überzeugen kann. Das ist bei Apex Legends definitiv der Fall…

2. Faires Finanzierungsmodell: Auch Free-2-Play-Games müssen sich irgendwie für die Entwickler rentieren. Das Zauberwort lautet „InGame-Käufe“. Wer hier allerdings ein zu aggressives Modell verfolgt, verspielt damit die Gunst der Spieler. Bei Apex Legends muss man theoretisch kein Geld ausgeben. Alle essentiellen Inhalte lassen sich durchs reine Spielen freischalten. Man kann sich also keinen spielerischen Vorteil erkaufen!

3. Keine Bugs: In Zeiten, in denen die Steam Charts von Early-Access-Games dominiert werden, ist es eine angenehme Abwechslung, mal von Anfang an ein fertiges Spiel präsentiert zu bekommen.

4. Gutes Spielgefühl: Das wohl wichtigste bei einem Shooter – das Aiming fühlt sich richtig an. Aber auch das Movement weiß zu Überzeugen. Zwar gibt es keine Fahrzeuge, dafür lässt sich die Map mithilfe der Zip-Lines gut erkunden.

5. Interessantes Klassen-System: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gibt es acht auswählbare Legenden, die alle ihre eigenen Spezialfähigkeiten besitzen. So lassen sich gut harmonierende Teams zusammenstellen, bestehend aus Tank, Supporter und klassischen Damage-Dealer.

6. Einfache Kommunikation: Wenn man mit zufälligen Personen in ein Team gesteckt wird, fällt die Kommunikation nicht gerade leicht. Apex Legends bietet hier gleich zwei Möglichkeiten an: Einmal per Voice Chat und (noch viel angenehmer) per Ping-System. Mit wenigen Klicks lassen sich alle wichtigen Calls auch als Ping darstellen. Einfacher geht es eigentlich kaum.

7. Marketing: Die Entwickler haben sich dazu entschieden, das Spiel nicht großartig im Vorfeld anzukündigen. Dieses nicht vorhandene Marketing war quasi die beste Marketing-Entscheidung, die sie hätten treffen können. Denn als Apex Legends schließlich verfügbar war und von diversen Influencern gestreamt wurde, war die Neugierde riesig: „Was ist Apex Legends und wieso spielt es plötzlich jeder?“

Es sind also viele Faktoren die zusammenkommen und dafür sorgen, dass Apex Legends einen derart erfolgreichen Start hinlegen konnte. Ganz simpel zusammengefasst: Das Spiel macht viele Dinge gut und gleichzeitig nichts so wirklich schlecht.

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