Kurz vor dem 1. April könnten Gamer fast meinen, es handle sich um einen schlechten Scherz. Doch diesmal ist es bitterer Ernst: Die PlayStation 5 wird ein weiteres Mal teurer und das deutlicher als bisher.


Bild: KI-generiert mit Canva-AI

Einst im Jahr 2020 feierlich aus der Taufe gehoben, steht die PlayStation 5 nun erneut im Zentrum einer Preiserhöhung. Damit dreht Sony bereits zum dritten Mal an der Preisschraube dieser Konsolengeneration. Als Begründung führt der japanische Elektronikkonzern weiterhin den anhaltenden wirtschaftlichen Druck sowie steigende Produktionskosten an.


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Ein Blick zurück zeigt, bereits im August 2022 hatte Sony erstmals nach dem Release an den Preisen geschraubt. Damals verteuerten sich sowohl die Version mit Laufwerk als auch die Digital-Variante um jeweils 50 Euro. Rund ein Jahr später folgte der nächste Schritt, bei dem zumindest nur die Digital Edition erneut um 50 Euro angehoben wurde. Nun trifft es auch die PlayStation 5 Pro, die seit ihrer Veröffentlichung Ende 2024 erstmals teurer wird und sich damit nahtlos in die Reihe der bisherigen Preissteigerungen einfügt.

Preissprung quer durch das Sortiment

Wer sich künfig eine klassische PlayStation 5 zulegen möchte, muss rund 100 Euro mehr einplanen. Die unverbindliche Preisempfehlung klettert auf etwa 650 Euro – ein deutlicher Sprung im Vergleich zu den ursprünglichen 500 Euro zum Launch. Auch die Digital Edition ohne Laufwerk zieht spürbar nach und liegt nun bei rund 600 Euro, nachdem zum Start noch mit 400 Euro angesetzt war.

Die PlayStation 5 Pro bewegt sich künftig in Richtung 900-Euro-Marke. Und selbst beim Zubehör wird nachgelegt: Der PlayStation Portal macht ebenfalls einen kleinen, aber spürbaren Satz nach oben und wandert preislich von bislang 220 auf nun 250 Euro. Damit zieht sich die Preisanpassung konsequent durch das gesamte PlayStation-Sortiment.

Speicherkrise treibt Preise nach oben

Als treibende Faktoren nennt Sony unter anderem gestiegene Kosten bei wichtigen Komponenten wie Speicherchips und SSD-Technologie. Diese Entwicklungen schlagen direkt auf die Produktion durch und lassen sich offenbar nicht länger vollständig kompensieren. Im Hintergrund braut sich derweil eine handfeste Speicherkrise zusammen, die durch den KI-Boom die Nachfrage nach Speicherlösungen massiv ankurbelt und die Preise in die Höhe treibt.

Ob und wie stark sich die neuen Preise im Alltag bemerkbar machen, bleibt abzuwarten. Denn erfahrungsgemäß unterscheiden sich Marktpreise häufig von der offiziellen Empfehlung. Dennoch spricht vieles dafür, dass die generelle Preisrichtung nach oben zeigt.

Ein Blick auf die Konkurrenz offenbart zudem, auch Microsoft hat bereits an der Preisschraube gedreht und die Preise für die Xbox Series X und Series S um rund 50 Euro angehoben. Für viele dürfte damit klar sein, die aktuelle Gaming-Welt wird zunehmend zu einer kostspieligen Angelegenheit.

Quelle: Sony / Heise

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