Der wohl beliebteste Fitnesstracker bekommt einen Nachfolger spendiert. Das Xiaomi Mi Band 4 punktet wieder mit starker Akkulaufzeit und kleinem Preis. Obendrauf gibt es diesmal sogar ein Farbdisplay.


Foto: Xiaomi

Auf den ersten Blick ist der Fitnesstracker nicht von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Das ändert sich aber, sobald das Gerät eingeschaltet wird. Denn Xiaomi setzt erstmals auf ein 0,95 Zoll kleines AMOLED-Display mit Farbdarstellung. Die Zeit der Schwarz-Weiß-Screens scheint endlich ein Ende zu nehmen. Gleichzeitig ist der Bildschirm des Mi Band 4 aber nicht nur farbenfroher, sondern auch noch deutlich heller.

Auch zum Schwimmen geeignet

Natürlich beherrscht das Mi Band 4 wieder die grundlegendsten Aufgaben: Schritte werden gezählt, der Schlaf überwacht, der Puls gemessen und verschiedenste Aktivitäten aufgezeichnet. Doch diesmal geht Xiaomi an vielen Stellen noch einen Schritt weiter.

Das Mi Band 4 soll den Träger beispielsweise warnen, sobald Unregelmäßigkeiten der Herzrate festgestellt werden oder sich der Puls in gefährlichen Bereichen bewegt. Optional lässt sich auch ein Alarmton aktivieren, der einen daran erinnert, sich mal wieder sportlich zu betätigen. Neu ist auch die Musiksteuerung: Über den Fitnesstracker lassen sich Lieder am Smartphone überspringen und die Lautstärke anpassen.


Foto: Xiaomi

Der Fitnesstracker ist bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserfest und kann, zusätzlich zu den gewöhnlichen Aktivitäten wie Laufen und Fahrradfahren, auch Schwimm-Einheiten erfassen.

Die Akkulaufzeit beträgt 20 Tage, wobei das Aufladen endlich ein wenig einfacher gestaltet wird. Denn während man die vorherigen Modelle noch vom Armband trennen musste, um sie aufzuladen, kann man das Mi Band 4 nun komplett auf die Ladestation legen. Ein Ladevorgang soll etwa zwei Stunden dauern.

In China kostet das Mi Band 4 umgerechnet knapp 21 Euro. Dort wird zusätzlich noch eine etwas teurere NFC-Variante angeboten, die auch kontaktloses Bezahlen ermöglicht. Es ist aber unklar, ob die NFC-Version auch zu uns nach Deutschland kommt, da die hierzulande verbreiteten Zahlungsdienste Google Pay und Apple Pay sowieso nicht unterstützt werden.

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