Wacom Bamboo Folio (small) im ausführlichen Produkttest

Nutzung

Zum Schreiben braucht man nichts weiter zu tun als den Powerbutton gedrückt zu halten bis er grün leuchtet. Sobald man den mitgelieferten Stift (aufdrehen! Keine Kappe zum Ziehen!) auf das Papier drückt, wechselt die Leuchte von grün auf blau, ohne zu blinken. Ab hier zeichnet das Gerät auf und speichert es ab. Zu diesem Zeitpunkt ist es nicht notwendig, die App zu aktivieren. Das Bamboo Folio speichert zwischen und man kann später seine Notizen übertragen. Es ist also nicht notwendig, das Handy an und auf dem Tisch zu haben, was sehr praktisch in Meetings ist.

Der Ablauf zur Erstellung einer Notiz:

1. Bamboo Folio einschalten (grünes Licht)
2. Stift aufdrehen, schreiben/zeichnen (blaues Licht)
3a. Zum späteren Weiterschreiben Gerät anlassen
3b. Zum Speichern der Notiz das Bamboo Folio ausschalten

Das Übertragen in die App:

1. Bamboo Folio und App aktivieren, ggf Bluetooth aktivieren
2. Einen Moment warten, es kann einige Sekunden dauern, bis die App die Datei(en) lädt

Beispiel:
Ich wollte wissen, ob das Ausschalten zwischendurch und ein erneutes Einschalten und Nutzen ein oder zwei Notizen erstellt (Siehe Bild, unter November 2017). Lösung: Es sind zwei.

Ich hätte gerne beides, wie auf meinem Zettel, als eine Notiz. Kein Problem, mehrere Notizen lassen sich zu einer verbinden:

Nun ist meine Handschrift, sagen wir mal, abenteuerlich. Aber zum Glück bewirbt Wacom energisch das “Ink to text” feature, die Lösung meiner Probleme! Oder?

Ink to text funktioniert, ist aber nicht perfekt. Meine Handschrift ist teilweise eine Herausforderung. Wenn es mir nur darum geht, den Text für mich lesbar abzuspeichern, reicht es, Kleinschreibung die als Großschreibung interpretiert wird stört da nicht. Wer ordentliche Notizen weiterreichen möchte ohne das Werk abtippen zu müssen muss beim Schreiben auf eine ordentliche Handschrift achten. Ink to text “übersetzt” nur, es ist kein Textbearbeitungsprogramm!

Kleiner Tipp: Wenn die Übertragung erschreckend falsch ist, dann kann es sein, dass nicht die richtige Sprache für den Text eingestellt ist. Draufklicken, ändern, schon ist es besser.

Ob nun ink to text, Zeichnung, oder völlige Zufriedenheit mit der Handschrift, auf dem Handy nutzen einem die Kunstwerke oft wenig. Zum Glück ist die Übertragung auf andere Geräte, inklusive PC und Laptop, problemlos. Über den Share-button lässt sich einfach auswählen, wohin und wie die Datei der Wahl übertragen werden soll. Email, Bluetooth, Cloud, oder ein spontanes Portrait in den Chat – alles möglich. Dazu einfach ins gewünschte Format exportieren und auswählen wo es hin soll, fertig.

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