Schlechtestes Kino-Wochenende seit 12 Jahren

Die Straßen und Parks waren voll mit Menschen, die das traumhafte Wetter am Wochenende genießen wollten. In den deutschen Kinos hingegen herrschte gähnende Leere. Die Mischung aus hervorragendem Wetter und eher durchschnittlichem Kino-Programm bescherte uns das schlechteste Kino-Wochenende seit 12 Jahren.


Nur 2 Filme schafften es am vergangenen Wochenende jeweils mindestens 50.000 Menschen in die Kinos zu locken. Ein äußerst ernüchterndes Ergebnis. Platz 1 belegte der Science-Fiction-Film Ready Player One von Steven Spielberg, mit knapp 63.000 Zuschauern. Platz 2 sicherte sich Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, mit etwa 55.000 Besuchern. Die beiden Filme liefern sich bereits seit einigen Tagen ein Kopf-an-Kopf Rennen. Ansonsten sieht es jedoch etwas mau aus.

Foto: Ready Player One © Warner

Nur zur WM lief es schlechter

Lediglich 2006, zur Weltmeisterschaft im eigenen Land, kamen weniger Besucher in die Kinos. Auch wenn „Deutschland. Ein Sommermärchen“ danach umso erfolgreicher war. Damals führte The Da Vinci Code – Sakrileg das Feld an, mit gerade einmal 52.007 Besuchern. In wenigen Tagen könnte es allerdings wieder aufwärts gehen. Mit Avengers 3: Infinity War (26. April) steht bereits ein, zumindest namentlicher, Top-Film in den Startlöchern, der die Massen wieder vor die Leinwand bewegen wird. Ganz egal wie das Wetter auch sein mag.

Nichts desto trotz ist weiterhin der Trend bemerkbar, dass vor allem junge Leute das Kino zunehmend meiden. Zum Vergleich: 2001 zählte man noch knapp 178 Millionen Kinobesucher. 2017 waren es hingegen nur noch etwa 122 Millionen. Die Einnahmen wurden trotzdem gesteigert. Vielleicht auch das ein Grund, für das mangelnde Interesse.

Quelle: Blickpunkt: Film


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