Apacer Blade-Fire 3000MHz 16 GB DDR4 RAM im ausführlichen Produkttest

Einbau und Test

Der Einbau, erfolgte wie aus dem Vorwort zu entnehmen, auf einem MSI X370 Gaming Pro Carbon. Nach dem Wechsel von Crucial Ballistix Sport LT zu den Apacer Blade-Fire Modulen, muss man natürlich erst einmal ins UEFI. Hier konnte ich feststellen, dass der Arbeitsspeicher erkannt wurde aber auf 2400Mhz liefen. Nach dem laden des XMP-Profils, taktete er dann mit 2933MHz (2×1466,3Mhz bei 1,36V). Bei dieser Einstellung liefen die Module stabil und ohne Probleme, was hier selbstverständlich sein sollte, da das XMP-Profil vorher auf Funktion und Stabilität getestet wurde.

Nun wollte ich feststellen, was aus dem Arbeitsspeicher via Overclocking noch an Leistung herauszubekommen ist. Ein OC des RAM bei einem Ryzen-System ist auf jeden Fall immer zu empfehlen!
Hier habe ich verschiedene Taktraten und Timings gewählt. Angefangen habe ich mit 3066MHz bei gleichbleibenden Timings (16-18-18-38-T1@1,36V), das System lief Stabil. Somit habe ich hier mit AIDA64 mal einige Benchmarks gemacht, hier haben Sie einen guten Eindruck gemacht. Anschließend ging es weiter mit 3200MHz Taktrate. Ich habe zwei verschiedene Timings ausprobiert, einmal 18-20-20-38-T1 und 16-18-18-36-T1, beide bei 1,36V beide liefen hier auch ohne Probleme stabil. Da bis hier das OC ohne Probleme lief, habe ich mich dazu entschlossen die Taktrate noch mehr anzuheben. Ich versuchte 3400MHz doch auch nach diversen Änderungen der Timings und Spannung lief das System nicht mehr stabil, deshalb habe ich hier den OC abgebrochen. Ich beließ es bei 3200MHz(16.18-18-36-T1). Nun wollte ich wissen, ob ich die Spannung noch reduzieren kann. Hier war der Test recht schnell vorbei, unter 1,36V bei 3200MHz bootete das System nicht mehr.

CPUZ@3200MHz
CPUZ@3200MHz

Benchmark

Ich habe hier AIDA64 bzw. SuperPI benutzt. SuperPI ist ein kleines Programm um den RAM auf Stabilität zu testen.

AIDA64 bietet hier Möglichkeiten die Lese-, Schreib- und Kopiergeschwindigkeit sowie die Speicherverzögerung zu messen. Hier sieht man den Leistungszuwachs von 3066MHz zu 3200MHz. Abschließend kann ich hier sagen, ist der beste Leistungswert bei 3200MHz mit den Timings 16-18-18-36-T1 bei 1,36V zu erreichen.

Lesedurchsatz@3066MHz
Lesedurchsatz@3200MHz
Lesedurchsatz@3200MHz
Schreibdurchsatz@3066MHz
Schreibdurchsatz@3200MHz
Schreibdurchsatz@3200MHz
Kopierdurchsatz@3066MHz
Kopierdurchsatz@3200MHz
Kopierdurchsatz@3200MHz
Speicherverzögerung@3066MHz
Speicherverzögerung@3200MHz
Speicherverzögerung@3200MHz

Pro und Kontra

Positiv:

– Design
– Verarbeitung
– LED Beleuchtung
– XMP Unterstützung
– Leistung
– OC

Negativ:

– Nur 3 Jahre Garantie
– Keine RGB-Beleuchtung

Fazit

Die RAM-Module Apacer Blade-Fire DDR4 3000MHz konnten mich in der Praxis voll überzeugen. Sie haben ein sehr ausgefallenes Design und punkten mit einem massiven Heat spreader. Der Speicher wurde sofort erkannt und nach laden des XMP-Profils liefen die Speicher auch mit 2933MHz. Das Übertaktungspotenzial ist gut und hat nochmal für einen ordentlichen Boost gesorgt. Evtl. wäre es mit einem anderen Mainboard noch höher ausgefallen.
Würde ich den Arbeitsspeicher nochmals kaufen? Ja, aber schade finde ich, dass diese nur eine LED-Beleuchtung und keine RGB-Beleuchtung haben. Dieses schränkt bei Case Modding den Bereich schon wieder ein, obwohl mir das Design echt zusagt. Auch wenn Apacer nur drei Jahre Garantie auf ihren Arbeitsspeicher geben, kann ich dieses Produkt bedenkenlos weiterempfehlen. Das OC Potential in einem Ryzen System ist dank der Stabilität der Module gut und teils besser als bekannte Marken.

Ich gebe dem Produkt 5 von 5 Sternen.

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